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Coburg

Coburger Ausbildungsmarkt zieht Leute an

734 Schulabgänger haben am 1. September eine duale Berufsausbildung in Betrieben in Stadt und Landkreis Coburg begonnen. Die Zahl der neu eingetragenen Ausb...
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734 Schulabgänger haben am 1. September eine duale Berufsausbildung in Betrieben in Stadt und Landkreis Coburg begonnen. Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse nahm damit einer Pressemitteilung zufolge im IHK-Bezirk Coburg nochmals leicht zu; damit hebe man sich im Trend erneut positiv ab.


"Karriere mit Lehre"

Bayernweit sind die Neueintragungen um 0,2 Prozent gesunken. Die Ausbildung des Nachwuchses ist für die Coburger Unternehmen das wichtigste Instrument zur Fachkräftesicherung: Insgesamt 1326 zu besetzende Ausbildungsstellen in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen waren gemeldet, das entspricht einem Zuwachs von 3,4 Prozent. Diesem Lehrstellenangebot steht eine um 2,3 Prozent gesunkene Zahl an Bewerbern gegenüber, 836 junge Menschen bewarben sich für eine "Karriere mit Lehre". "Eine abgeschlossene duale Berufsbildung bietet optimales Rüstzeug zur Vorbereitung auf die zunehmend digitalisierte Welt", erklärt IHK-Präsident Friedrich Herdan. Zusätzlich bieten sich während und nach der Lehre vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten: Zusatzqualifikationen, höhere Schulabschlüsse, duales Studium, Vollzeit- und berufsbegleitendes Studium, Aufstiegsfortbildungen zum Beispiel zum Techniker und Meister sowie berufliche Fort- und Weiterbildung.
"Die symbiotische Verbindung der Lernorte Betrieb und Berufsschule ist in Coburg in besonderer Qualität gewährleistet. Den vorbildlichen Einsatz der Partner unseres erfolgreichen dualen Bildungsmodells wissen wir als Vertreter der gewerblichen Wirtschaft sehr zu schätzen", betont der IHK-Präsident.


Ausbildungsstatistik

Im Bezirk der IHK zu Coburg bilden über 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in 100 Berufen im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich aus. Coburg als stärkste Wirtschaftsregion in Oberfranken und in der absoluten Spitze von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten hat auch als Ausbildungsstandort große Bedeutung weit über die Region hinaus. Ein Großteil der neuen Auszubildenden kommt aus Sonneberg (33), Hildburghausen (32), Kronach (29), Lichtenfels (27), Haßberge (26) und Bamberg (16). Besonders gefragte Ausbildungsberufe im gewerblich-technischen Bereich sind Industriemechaniker, Mechatroniker sowie Maschinen- und Anlagenführer. Im kaufmännischen Bereich sind es Industriekaufleute, Kaufleute für Versicherung und Finanzen sowie Kaufleute im Einzelhandel. Weniger gefragt sind Lehrstellen in Hotellerie und Gastronomie. red
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