Kulmbach
Rennsport

Christopher Haase fährt in Zolder in die Punkte

Nach dem 12-Stunden-Rennen in Bathurst ist für den Kulmbacher Christopher Haase nun auch der Saison-Auftakt in Europa erfolgt: Beim ersten Rennen der Blancpain Sprint Series im belgischen Zolder pilot...
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Christopher Haase in seinem Audi R8 LMS in Zolder Foto: Manfred Wolf
Christopher Haase in seinem Audi R8 LMS in Zolder Foto: Manfred Wolf
Nach dem 12-Stunden-Rennen in Bathurst ist für den Kulmbacher Christopher Haase nun auch der Saison-Auftakt in Europa erfolgt: Beim ersten Rennen der Blancpain Sprint Series im belgischen Zolder pilotierte Haase gemeinsam mit dem jungen Franzosen Simon Gachet einen Audi R8 LMS vom Team SaintéLoc-Racing.
"Wir hatten bereits in den freien Trainings ein gutes Auto, allerdings immer wieder kleinere Grip-Probleme, speziell mit neuen Reifen. Das zog sich auch durch die Qualifyings, wo Simon den zwölften und ich den siebenten Startplatz für die Rennen herausfahren konnten", sagte Christopher Haase.
Im ersten Rennlauf, den Simon Gachet als Startfahrer in Angriff nahm, gab es nach einem missglückten Boxenstopp Platz zehn und somit die ersten Punkte: "Simon macht einen super Job, er ist wirklich talentiert, ein toller Teamkollege. Leider hatten wir beim Stopp sehr viel Pech, aber das passiert halt ab und zu. Ohne diesen Zeitverlust wäre eine Top-Fünf-Platzierung möglich gewesen", analysierte Haase.
Im zweiten Rennen fuhr Haase den Start-Turn, prompt wurde er in den ersten Kurven touchiert: "Am Start ging es sehr aggressiv zur Sache. Obwohl ich wirklich aufgepasst habe, bin ich gleich mehrere Male berührt worden. Dabei ist mir dann der ein oder andere Kontrahent durchgeschlüpft. Ich hing hinter meinem Markenkollegen Alessio Picariello fest - wobei ich zwar etwas mehr Performance im Auto hatte, aber schlicht nicht überholen konnte. Zu allem Überfluss gab es beim Boxenstopp ein Problem mit einer Radmutter. Statt in die ersten Fünf kamen wir auf Platz 7."
Damit aber nicht genug, denn lange nach dem Rennen gab es von den Kommissären noch eine Strafe für ein Vergehen während des Boxenstopps, was das Duo Haase/Gachet auf Platz zwölf - und somit aus den Punkten - warf. Die pragmatische Analyse von Haase: "Die nächsten Rennen laufen hoffentlich besser und mit etwas mehr Glück auf unserer Seite!" Den nächsten Einsatz hat Christopher Haase bereits am Wochenende: Der erste Event des ADAC GT Masters steht bevor. red

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