Hammelburg

Christlicher Bürgerblock wählte einen neuen Vorstand

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung des Christlichen Bürgerblocks (CBB) wählten die Mitglieder ihren neuen Vorstand. Vorsitzender bleibt Reimar Glückler. Zum stellvertretenden. Vorsitzenden w...
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In einer gut besuchten Mitgliederversammlung des Christlichen Bürgerblocks (CBB) wählten die Mitglieder ihren neuen Vorstand. Vorsitzender bleibt Reimar Glückler. Zum stellvertretenden. Vorsitzenden wurde Dominik Sitter, zum Schatzmeister Peter Sell und zum Geschäftsführer Peter Brunner gewählt. Dem Beirat gehören an: Gotthard Schlereth, Alexander Stolz, Walter Emmert, Joachim Hockgeiger, Andreas Köhler, Wolfgang Desch, Nicolas Schultheiß, Rainer Stein, Bernd Bindrum, Wolf Dieter Bogner und Ehrenvorsitzender Edgar Hirt.

Reimar Glückler berichtete über die Stadtrats- und Kreistagtätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Dabei lobte er ausdrücklich die Situation der Realschulen und Gymnasien im Landkreis, die eine Vorbildfunktion hätten. Der CBB unterstütze die Initiativen, das Gymnasium und später die Realschule mit der Sonderschule in das Sportzentrum zu verlagern. Durch die dann freiwerdenden Flächen könnte die Stadt dringend notwendige Flächen für eine Wohnbebauung auf dem jetzigen Gelände der Schulen zur Verfügung stellen.

Schnelles Handeln gewünscht

Enttäuscht zeigten sich die Mitglieder von dem langwierigen Verfahren, eine Fristverlängerung für den Betrieb des Seniorenheimes Bürgerspital zu erhalten. Nachdem der Gesetzgeber unter bestimmten Voraussetzungen eine Fristverlängerung bis 2036 ausdrücklich erlaube, sollten die zuständigen Stellen jetzt endlich für eine Klarheit sorgen. Gefordert seien jetzt Bürgermeister Armin Warmuth und Landrat Thomas Bold, um die Unsicherheiten um den Weiterbestand des Bürgerspitals auszuräumen.

In Sachen Bürgerhaus hofft die CBB, dass zeitnah der beim Landratsamt liegende Bauantrag der Stadt zügig verabschiedet wird. Jede zeitliche Verzögerung verteuere das Projekt, hieß es.

Froh über Sanierung

Positiv sahen die Mitglieder, dass nach Jahren des Stillstandes die Sanierung der Bahnhofstraße in Angriff genommen werden soll. Wesentlich sei gewesen, dass die Bevölkerung rechtzeitig mit in die Diskussion einbezogen wurde. Der CBB ist aber der Meinung, dass das zu hohe Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße, der Rote-Kreuz-Straße, der Bonifatiusstraße und am Gericht reduziert werden muss. Äußerst kritisch sieht der CBB den Vorschlag des Verkehrsplaners, die Kissinger Straße und die Rote- Kreuz-Straße total zu sperren. Das würde den Verkehr nur drastisch in andere Wohngebiete verlagern und die Geschäftsleute in der Kissinger Straße vor unüberwindbare Probleme stellen.

Augenmerk des CBB solle weiterhin sein, die Planung und Umgestaltung des Bleichrasens mit einem neuen Toilettenhaus und integrierter Dusche voranzutreiben. Toiletten seien ein besonderes Aushängeschild für eine Touristenstadt.

Für die Alte Volksschule in Hammelburg favorisiert der CBB altengerechte Wohnungen im Stadtkern zu schaffen. Die CBB-Fraktion habe die Initiative unterstützt, das Vorkaufsrecht für das Kupsch-Anwesen auszuüben. Es sei die Chance, zusätzliche PKW-Stellplätze auf dem Areal des jetzigen Kupsch- Marktes und den gegenüberliegenden Parkflächen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Auch die im Bürgerworkshop geforderten Verbindung der Bahnhofstraße über den Langen Graben bis zur Turnhouter Straße könnte realisiert werden.

Der CBB fordert wie schon seit Jahren die Bushaltestelle vom Pausenhof der Schulen zu verlagern. Die provisorisch errichtete Bushaltestelle am Feuerwehrhaus habe sich bewährt und sollte jetzt zeitnah verkehrsgerecht ausgebaut werden.

Die Kandidatenlisten für die Stadtrats- und Kreistagswahlen werden zur Zeit vorbereitet, so die Information. Die Nominierungsversammlung für den Kreistag erfolgt am 3. Dezember und anschließend die Nominierungsversammlung für den Stadtrat. red

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