Weismain
Kirche

Christine Saueracker ist neue Vikarin in der evangelischen Gemeinde

Einen Festtag konnten die Besucher des evangelischen Gottesdienstes letzte Woche erleben. So gab es dreifachen Grund zum Feiern: zum einen das Kirchweihfest, zum anderen die Tatsache, dass vier Gläubi...
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Christine Saueracker (Mitte) wird als Vikarin eingeführt. Mit im Bild (von links): Vertrauensfrau Karin Müller, Pfarrerin Natascha Kress, Pfarrerin Claudia Jobst (verdeckt) und Pfarrer Ulrich Jobst. Foto: Roland Dietz
Christine Saueracker (Mitte) wird als Vikarin eingeführt. Mit im Bild (von links): Vertrauensfrau Karin Müller, Pfarrerin Natascha Kress, Pfarrerin Claudia Jobst (verdeckt) und Pfarrer Ulrich Jobst. Foto: Roland Dietz

Einen Festtag konnten die Besucher des evangelischen Gottesdienstes letzte Woche erleben. So gab es dreifachen Grund zum Feiern: zum einen das Kirchweihfest, zum anderen die Tatsache, dass vier Gläubige in die evangelische Christengemeinde aufgenommen wurden. Und schließlich wurde die neue Vikarin für die evangelische Kirchengemeinde Weismain-Buchau in ihr neues Amt eingeführt.

Mit festlicher Orgelmusik von Henry Purcell begann der nichtalltägliche Gottesdienst. Pfarrer Ulrich Jobst zufolge solle man bei der Feier der Weihe eines Gotteshauses immer bedenken, dass es ein Haus ist, welches Menschen geschaffen haben. Es sei schön, mit der inzwischen 59 Jahre alten Christuskirche einen Raum zu haben, in dem Gottes Wort gefeiert werden kann.

In der Ansprache zeigten Mitchristen ihren Lieblingsplatz in der Kirche: etwa die Liedertafel in Erwartung schöner Lieder, die gesungen werden; bei den Kerzen, die immer ein Gefühl von Licht und Wärme ausstrahlen; oder neben der Orgel, wo der Platz des Vaters war. Das Kreuz selbst, das besonders im Gotteshaus Symbol für Schutz und Rettung sei, sagte Masa aus dem Iran, sei ihr Lieblingsort. Es sei auch für sie wichtig einen solchen Platz zu haben, erklärte Pfarrerin Claudia Jobst. Sie habe eine besondere Beziehung zum Altar, durch den Gott in der Mitte der Christen sei. Weiter wurden der Taufstein, der Glockenturm und die Predigtkanzel genannt. Sie stehen alle für eine Symbolik des Herzens am Weihetag des Hauses, führte Pfarrer Jobst dazu weiter aus.

Das nächste freudige Ereignis war der Beitritt von Masa aus dem Iran sowie Allessandro, Letitia und Daniela Bombardelli-Reuther in die evangelische Kirchengemeinschaft. Pfarrerin Claudia Jobst freute sich über die Entscheidung der vier jungen Menschen, ja zur Kirchengemeinschaft zu sagen. Sie wünschte ihnen, dass die Kirche stets ein Ort der Begegnung sein werde. Mit dem segnenden Handauflegen wurde der christliche Bund offiziell vollzogen.

Bis 2022 in Weismain

Höhepunkt des Gottesdienstes war dann die Einführung der neuen Vikarin der evangelischen Kirchengemeinde Weismain-Buchau, Christine Saueracker. In der Evangelischen Kirche ist ein Vikar in der praktischen Ausbildung nach dem ersten theologischen Examen. Diese praktische Ausbildung wird mit dem zweiten Theologischen Examen abgeschlossen. Christine Saueracker wird bis 2022 in der Kirchengemeinde Weismain sein. Ihre weitere Ausbildung wird sie in dieser Zeit im Predigerseminar in Nürnberg absolvieren. Sie ist 26 Jahre alt und stammt aus Mainbernheim in Unterfranken.

Nach ihrer Segnung und ihrem Versprechen, biblisches Zeugnis weiterzugeben, erklärte Saueracker, dass sie sich auf ihre Aufgaben in Weismain sehr freue. Im Anschluss konnte man mit der neuen Vikarin ins persönliche Gespräch kommen. rdi

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