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Burgkunstadt
Handball

Christine Gahn ist nicht zu beneiden

Schadensbegrenzung muss die Devise lauten, wenn die Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen am Sonntag (13.30 Uhr) in der Michelauer Mainfeldhalle gegen ...
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Schadensbegrenzung muss die Devise lauten, wenn die Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen am Sonntag (13.30 Uhr) in der Michelauer Mainfeldhalle gegen den Spitzenreiter der Landesliga, die HSG Freising-Neufarn, antreten. Die Gäste führen mit 32:4 Punkten die Liga an. Die SG (3:33) steht fast mit dem Kehrwert am Tabellenende.
Schon im Hinspiel bekamen die SG-Frauen die Übermacht der Oberbayern zu spüren. Nach 60 deprimierenden Minuten setzte es eine 15:32-Schlappe für die Handballerinnen vom Obermain.
Christine Gahn, die die SG in schwierigen Zeiten übernommen hat, ist vor der anstehenden Partie um ihre Aufgabe wahrlich nicht zu beneiden. Wie soll man ein Team motivieren, dass eine Niederlage nach der nächsten wegstecken musste und sich längst mit dem Gedanken des Abstiegs vertraut gemacht hat?
Soviel ist klar: Es geht für die SG Kunstadt-Weidhausen nur noch darum, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und dem heimischen Anhang zu signalisieren: "Wir wollen uns mit erhobenen Haupt aus der Landesliga verabschieden." Es muss ja kein Abschied für immer sein.
Die Mannschaft braucht Zeit, um sich zu finden, und das ist sicher in der Bezirksoberliga besser möglich als in der Landesliga, wo doch ein rauer Wind weht.
Im Übrigen ist die Saison noch lange nicht zu Ende. Acht Spiele stehen noch aus. Mit dem MTV Stadeln, der HSG Mainfranken und der TG Landshut warten weitere schwere Prüfungen auf die SG. Es wäre schön, wenn man vielleicht doch noch dem einen oder anderen Favoriten ein Bein stellen könnte. Erfahrungen sammeln kann man allemal, und dafür lohnt es sich zu kämpfen. kag