Ermershausen
faschingsauftakt

Christina I. und Gunter I. regieren in Ermershausen

Mit großem Trara und guter Laune hat der Faschingsverein "Ermetzia" die fünfte, die lustige Jahreszeit eröffnet. Ermershausen liegt schließlich nicht nur auf der Landkarte des Kreises Haßberge ganz ob...
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Christina I. und Gunter I. sind die neuen Faschingsregenten in Ermershausen. Foto: Ermetzia
Christina I. und Gunter I. sind die neuen Faschingsregenten in Ermershausen. Foto: Ermetzia

Mit großem Trara und guter Laune hat der Faschingsverein "Ermetzia" die fünfte, die lustige Jahreszeit eröffnet. Ermershausen liegt schließlich nicht nur auf der Landkarte des Kreises Haßberge ganz oben, sondern gehört auch zu den Hotspots, wenn es ums närrische Treiben geht.

Bürgermeister Günter Pfeiffer, den die Faschingsgesellschaft beim Sturm aufs Rathaus gerade bei der Bürgersprechstunde erwischte, leistete keinen größeren Widerstand. Bereitwillig rückte er den Rathausschlüssel heraus und übergab ihn an die neuen Regenten in der Gemeinde. Ob sein Rest-Urlaubsanspruch für die nächsten mindestens 100 Tage reichen wird?

Das Regiment in der Gemeinde jedenfalls übernehmen jetzt andere, nämlich Christina I. und Gunter I . samt Hofstaat. Michael Albert, der die "Ermetzia" schon weit über 20 Jahre anführt und kürzlich erst wieder für drei Jahre als Präsident bestätigt wurde, stellte das Ehepaar Christina und Gunter Werner als die neuen Majestäten vor. Die beiden wohnen schon mehr als zehn Jahre in Ermershausen, stammen aber eigentlich aus Milz und Römhild in Thüringen, weshalb Albert den Fasching diesmal im Zeichen der Völkerverständigung sah.

Demnächst will sich das Prinzenpaar (beide 36 Jahre alt) in der Siedlung "Belzig" ein eigenes Heim bauen. Denn in Ermershausen lasse sich sehr gut leben, meinen sie. Erst recht im Fasching, den Michael Albert als das "Wesentliche des Lebens" bezeichnete.

Die Höhepunkte werden die Prunksitzungen an den Samstagen 15. und 22. Februar sein, die Kinderprunksitzungen sind jeweils für Sonntag, 16. und 23. Februar, an gleicher Stelle, also in der Adolf-Höhn-Halle geplant. Natürlich wird die "Ermetzia" auch den Weiberfasching am 20. Februar nicht tatenlos verstreichen lassen. Der Kinderfasching und der Umzug durchs Dorf beschließen die närrische Saison am Faschingsdienstag, 25. Februar.

Die sieben Mädels der "Ermetzia"-Garde zeigten beim Tanz vor dem Rathaus, dass sie bereits topfit in Faschingsform sind und die Ermetzianer ließen beim Feiern im Feuerwehrhaus ihr neues Prinzenpaar und den Fasching hochleben. eki

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