Glosberg

Chöre singen für die Orgel

In der Wallfahrtskirche Mariä Geburt muss die Ogrel dringend repariert werden. Ein Chorkonzert am Sonntag, 2. Juni, unterstützt das Vorhaben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Frauenchor "SingAmoll" aus Welitsch freut sich auf seinen Auftritt in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg und will mit zur Finanzierung einer Orgelreparatur beitragen.  Foto: K.- H. Hofmann
Der Frauenchor "SingAmoll" aus Welitsch freut sich auf seinen Auftritt in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg und will mit zur Finanzierung einer Orgelreparatur beitragen. Foto: K.- H. Hofmann

Drei Chöre geben ein Benefizkonzert zugunsten der Orgel in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Glosberg. Wie schon berichtet, ist die Orgel in der Wallfahrtskirche reparaturbedürftig. Wenn sie bald wieder im schönen sauberen Klang ertönen soll, müssen Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen werden.

Bisherigen Kostenschätzungen zufolge werden wohl mindestens 54 000 Euro an Reparaturkosten entstehen. Wie Kirchenpflegerin Martina Stumpf mitteilt, laufen schon seit geraumer Zeit bauphysikalische Untersuchungen. Ein zweites Gutachten wird in Kürze abgeschlossen sein und vorliegen.

Die Finanzierung dieser Kostensumme bereitet der Pfarrei und der Kirchenverwaltung große Sorgen. Daher ist man für jede Spende sehr dankbar und natürlich auch für Benefizkonzerte, wie eines jetzt von drei Chören ins Leben gerufen wurde.

Mit dabei ist "SingAmoll"

Der Musikverein Glosberg hatte bereits großen Erfolg mit seinem Benefizkonzert. Am Sonntag, 2. Juni, um 16 Uhr laden die Chöre "Liederkranz" Gundelsdorf (Leitung Herbert Clerico), der Kirchenchor Burggrub (Leitung Hilmar Bauerfeind) und der Frauenchor "SingAmoll" aus Welitsch (Leitung Michaela Scherbel) zu einem Benefizkonzert ein. Organist Georg Kestel, der schon seit fast 40 Jahren die Orgel in Glosberg spielt, wird auf dem 1981 angeschafften Königsinstrument einige Werke spielen.

"SingAmoll" wird mit der Ballade "Only You" und den Hits "Top oft he World" sowie dem "Halleluja nach Taizé" mit ihrem mehrstimmigen Chor die Zuhörer erfreuen. Der relativ junge Chor wurde erst 2013 ins Leben gerufen und hat mittlerweile 19 Sangesschwestern, die sich selbst als engagierten Freundeskreis sehen und viel Spaß an ihren Proben sowie öffentlichen Auftritten haben. Gerne singen sie auch in Gotteshäusern und haben die Einladung beim Benefizkonzert mitzuwirken gerne angenommen, denn es gehört zu ihrem Flair zur Ehre Gottes zu singen, sagt Chorleiterin Michaela Scherbel.

Von den beiden weiteren Chören wurde noch kein Programm verraten. "Wir sind noch fleißig am Einstudieren und werden uns erst in den nächsten Tagen entscheiden, welche Lieder wir beim Benefizkonzert vortragen werden", heißt es.

Es ergeht herzliche Einladung. Der Eintritt zum Benefizkonzert am Sonntag, 2. Juni, um 16 Uhr in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg ist frei. Spenden zugunsten der Orgel sind natülrich erwünscht. eh

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren