Nurn
85. geburtstag

Chiemgauerin wird im Frankenwald heimisch

Ihren 85. Geburtstag feierte am Freitag in Nurn Ilse Deuerling, die als eine in Aschau geborene Chiemgauerin zu einer echten Frankenwälderin geworden ist. Dies ist allerdings keine allzu große Überras...
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Die Jubilarin Ilse Deuerling (Mitte) mit (von links) Schwiegersohn Martin Wich, Tochter Bärbel Wich, Bürgermeister Gerhard Wunder, Ehemann Franz, Schwiegertochter Brigitta Deuerling und Sohn Frank Deuerling  Foto: Hans Franz
Die Jubilarin Ilse Deuerling (Mitte) mit (von links) Schwiegersohn Martin Wich, Tochter Bärbel Wich, Bürgermeister Gerhard Wunder, Ehemann Franz, Schwiegertochter Brigitta Deuerling und Sohn Frank Deuerling Foto: Hans Franz
Ihren 85. Geburtstag feierte am Freitag in Nurn Ilse Deuerling, die als eine in Aschau geborene Chiemgauerin zu einer echten Frankenwälderin geworden ist. Dies ist allerdings keine allzu große Überraschung, denn schon seit über sechs Jahrzehnten lebt sie nach ihrer Hochzeit mit dem Nurner Friseurmeister Franz Deuerling im Steinwiesener Gemeindeteil. Im vergangenen Jahr begingen beide den seltenen Festtag ihrer diamantenen Hochzeit.
Kennen gelernt haben sich beide bei einer Tanzveranstaltung im oberbayerischen Aschau. Ihr Mann Franz war seinerzeit dort beruflich tätig. Allerdings gestalten sich die ersten Kontakte recht schwierig. Der Grund waren nicht etwa persönliche Konflikte, sondern einfach die unterschiedlichen Dialekte. Beide sind sich zunächst vorgekommen, als würden sie aus zwei verschiedenen Ländern stammen. Doch änderte sich dies ebenso wie das immer bessere Kennenlernen.
Letztlich heirateten beide vor 61 Jahren in Nurn und blieben hier auch sesshaft. Dies vor allem deshalb, weil nach der abgelegten Meisterprüfung im Friseurhandwerk ihr Mann Franz ab 1960 in seinem Heimatort einen Friseursalon eröffnete, der inzwischen von Tochter Bärbel Wich geführt wird.
Die Geburtstagsjubilarin war beruflich viele Jahre lang als Montiererin und dann als Prüferin bei der Firma Bernhardt & Schulte in Steinwiesen beschäftigt. Hier gehörte sie zu der verschworenen Gemeinschaft der "Kontrollmäuse". Noch heute erinnert sich das Geburtstagskind gerne an das glänzende familiäre Verhältnis bei ihrem Arbeitgeber.
Zu ihrem 85. Geburtstag war auch Sohn Frank, der seit langem im westfälischen Selm beheimatet ist, nach Nurn gekommen. Neben ihren beiden Kindern gratulierten unter anderem vier Enkel und drei Urenkel. Bürgermeister und Landratsstellvertreter Gerhard Wunder übermittelte die besten Glückwünsche der Marktgemeinde Steinwiesen und des Landkreises. Zu den weiteren Gratulanten gehörten natürlich viele Bekannte, Verwandte und Nachbarn sowie die Vertreter der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe und des örtlichen Seniorenclubs. hf

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