Ramsthal

Chef der Vereine bekommt keinen Schlüssel für den Bauhof

Die Formulierung von Bürgermeister Alfred Gündling "Im Bauhof hat niemand was zu suchen außer dem Gemeindearbeitern und dem Bürgermeister, Ende!" führte bei...
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Die Formulierung von Bürgermeister Alfred Gündling "Im Bauhof hat niemand was zu suchen außer dem Gemeindearbeitern und dem Bürgermeister, Ende!" führte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung zu einer heftigen Debatte. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft hatte beantragt dauerhaft einen Schlüssel zum gemeindlichen Bauhof zu erhalten, da dort Materialien der Gemeinschaft gelagert seien und das Verfahren immer den Bürgermeister oder einen Gemeindearbeiter zu kontaktieren nicht zweckmäßig sei. Da der Vereinsgemeinschaftsvorsitzende bis vor wenigen Monaten als Gemeindearbeiter tätig war, hatte er immer Zugang und das Problem bestand nicht.
Der Gemeinderat hatte in einer vergangenen Sitzung beschlossen, dem Antragsteller einen Schlüssel dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Gündling setzte sich nun über diesen Beschluss hinweg und teilte dem Gremium mit, dass er im Rahmen der ihm zustehenden Rechte den Beschluss des Gemeinderates nicht umsetzen werde. Der Vereinsringvorsitzende müsse für den Zugang zum Bauhof zukünftig ihn oder die Gemeindearbeiter kontaktieren. Einige Gemeinderäte äußerten ihre Verärgerung darüber, dass sie zunächst befragt wurden und entschieden hätten, der Bürgermeister sich dann aber über diese Entscheidung hinweggesetzt hat. Es blieb aber bei der Entscheidung des Bürgermeisters.


Kritik an Frankens Saalestück

An den Spielplätzen sollen Spielgeräte für kleinere Kinder beschafft werden. Die Gemeinderäte Karin Schmitt und Andreas Günder werden entsprechende Angebote auswählen und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen.
Herbe Kritik übte Erich Krebs an der Gemeinschaft Frankens Saalestück. "Frankens Saalestück bringt gar nichts", meinte er. Die Gemeinde habe keinen Nutzen und würde nur zahlen. Mit dem Geld, das von Ramsthal gezahlt würde, könne die Gemeinde selbst mehr erreichen. Zweiter Bürgermeister Martin Thürmer meinte, dass nach seiner Erfahrung die Unterstützung im Vereinsbereich gut sei, wenn es um Veröffentlichung und Bewerbung von Veranstaltungen gehe. Wenn aber die Vereine und Gemeinden nicht liefern, könnte auch nichts veröffentlicht werden. Bernhard Gößmann-Schmitt, der für Ramsthal in das Gremium entsandt wurde, meinte, dass er bei Versammlungen über die vielfältigen Aktivitäten informiert worden sei. Nach seinen Angaben soll den Mitgliedergemeinden halbjährlich ein Tätigkeitsbericht zugehen. Gündling ist nichts von diesem Bericht bekannt. Zu einer kommenden Gemeinderatssitzung soll der neue Produktmanager des Saalestücks Geerd Müller Rede und Antwort stehen. hla
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