Nordhalben
Gespräch

Chancen der Region sollen deutlich werden

CSU-MdL Jürgen Baumgärtner macht der Nordhalbener Jugend Mut. Bei einem von Rudolf Ruf organisierten Treffen mit den Jugendlichen sprach der Abgeordnete von einer großen Chance für Nordhalben. Dazu sc...
Artikel drucken Artikel einbetten
MdL Jürgen Baumgärtner im Gespräch mit den Jugendlichen Foto: Wunder
MdL Jürgen Baumgärtner im Gespräch mit den Jugendlichen Foto: Wunder
CSU-MdL Jürgen Baumgärtner macht der Nordhalbener Jugend Mut. Bei einem von Rudolf Ruf organisierten Treffen mit den Jugendlichen sprach der Abgeordnete von einer großen Chance für Nordhalben. Dazu schlug er einen dreitägigen Workshop vor: Die Jugendlichen sollen eine Vision entwickeln, wie sie Nordhalben in 50 Jahren sehen.
Baumgärtner will zu diesem Workshop auch Landrat, Bürgermeister und eventuell die Gemeinderäte einladen. Der Workshop soll vom Bayerischen Rundfunk begleitet werden. Damit könnte man mit Sicherheit zeigen, dass es in Nordhalben und zum Beispiel auch in Tettau nicht so düster sei, wie in mehreren TV-Beiträgen dargestellt.
Moderator Ruf meinte, dass es viele engagierte Jugendliche in den unterschiedlichsten Bereichen gebe. Diese bräuchten aber auch Hilfe von außen, mit dem angebotenen Seminar gebe es jetzt einen entsprechenden Ansatz.
Fabian Wagner erkundigte sich, wie es denn mit dem Tourismus in der Wanderregion ausschaut und wo man mit staatlichen Zuschüssen rechnen kann. Für die Förderung von Wohnraum gibt es Möglichkeiten, für die Gaststätten derzeit leider nicht, so der Abgeordnete. Aber hier sei man mittlerweile am Umdenken. Es gelte, Nischen zu finden, überzeugende Konzepte zu erarbeiten, dann könne auch mit finanziellen Mitteln gerechnet werden.
Für Nordhalben sei es wichtig, dass man endlich die vorbereitenden Untersuchungen für die Städtebausanierung voranbringt, meinte Baumgärtner.
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt jedenfalls sei so gut wie lange nicht. Im Landkreis Kronach gebe es 264 offene Stellen. Jugendliche mit akademischem Abschluss hätten genauso Chancen, hier zu bleiben, wie Handwerker. "Wichtig ist es, dass der Beruf Spaß macht. Wer sein Hobby zum Beruf macht, wird immer Vorteile haben, es müssen nicht alle studieren", meinte der Abgeordnete.
Baumgärtner rief die jungen Leute auch dazu auf, sich zu melden, wenn etwas nicht richtig läuft. Als Beispiel nannte er die Öffnung des Schwimmbades. Es sei einfach nicht akzeptabel, wenn die Einrichtung bei solch schönem Wetter nicht geöffnet hat.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren