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Basketball

Champions League lost am 11. Juli die vier Gruppen aus

19 aktuelle nationale Basketball-Meister gehören zu den 56 Teams aus 28 europäischen Ländern, die an der Champions League 2018/19 teilnehmen werden. Die Saison in der dritten europäischen Liga beginnt...
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26 Mannschaften (siehe oben) sind für die Gruppenphase gesetzt. Sechs weitere Teilnehmer werden in der Qualifikation ermittelt. Foto: CL
26 Mannschaften (siehe oben) sind für die Gruppenphase gesetzt. Sechs weitere Teilnehmer werden in der Qualifikation ermittelt. Foto: CL
19 aktuelle nationale Basketball-Meister gehören zu den 56 Teams aus 28 europäischen Ländern, die an der Champions League 2018/19 teilnehmen werden. Die Saison in der dritten europäischen Liga beginnt am 20. September mit der ersten von drei Qualifikationsrunden, die Gruppenphase beginnt am 9. Oktober.


Brose Bamberg erstmals dabei

Unter den 26 gesetzten Mannschaften befinden sich erstmals die Bamberger Brose-Basketballer, die sich gegen einen Start im Eurocup entschieden und für den Fiba-Wettbewerb entschieden haben. Mit den MHP Riesen Ludwigsburg und den Telekom Baskets Bonn sind zwei weitere deutsche Mannschaften am Start. Medi Bayreuth greift in der dritten Qualifikationsrunde ein und hofft, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren.
Nicht dabei sind die EWE Baskets Oldenburg, die darüber ihrem Unmut Luft machten. "Wir sind extrem verärgert", sagt Geschäftsführer Hermann Schüller. Er richtet seine Kritik vor allem an Brose Bamberg. Demnach hätten die Bamberger den Oldenburgern durch deren überraschende Teilnahme an der Champions League "die Tür vor der Nase zugeschlagen", erläuterte er gegenüber der Nordwest-Zeitung. "Es kann nicht sein, dass jeder Club aus der BBL seine singulären Interessen vertritt und von heute auf morgen von dem einen in den anderen Wettbewerb wechselt. Das hat mit Fairplay nichts zu tun und ist eine Sauerei", betont Schüller.
Durch die Anmeldung des neunmaligen deutschen Meisters für die BCL war der letzte deutsche Startplatz vergeben und Oldenburg, das sich aufgrund der schlechteren Platzierung in der abgelaufenen BBL-Saison auch hinter Ludwigsburg, Bonn und Bayreuth anstellen musste, damit raus.
In diesem Jahr werden 32 Mannschaften in der regulären Saison gegeneinander antreten, wobei sechs Qualifikanten gegen 26 gesetzte Vereine antreten werden. Sie spielen in vier Gruppen zu je acht Mannschaften. Die besten vier aus jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale, in dem ebenso wie im Viertelfinale die Sieger in Hin- und Rückspiel ermittelt werden. Die letzten vier erreichen das Top Four. Der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld von einer Million Euro.
Patrick Comninos, CEO der Basketball Champions League, betonte, die Aufstellung 2018/19 sei ein Beweis dafür, dass die Konkurrenz stärker und größer werde. Er bleibt seinem Ziel treu, einen konkurrenzfähigen europäischen Wettbewerb zu schaffen, der Basketball auf dem gesamten Kontinent widerspiegelt und allen Vereinen offens teht, die sich durch ihre Leistungen in der heimischen Liga qualifizieren.


Hoffen auf weiteren Aufschwung

"Die ersten beiden Spielzeiten des Wettbewerbs waren ein herausragender Erfolg und die Stärke des diesjährigen Feldes deutet darauf hin, dass es für Hunderttausende von Fans in ganz Europa, die in den Arenen, durch große TV-Berichterstattung und über Social Media das Geschehen verfolgen, noch spannender und faszinierender werden wird", hofft Comninos auf einen weiteren Aufschwung.
Die Auslosung der Qualifikation und der regulären Saison findet am Mittwoch, 11. Juli, im "House of Basketball" in Mies (Schweiz) statt. Einen Livestream gibt es auf www.championsleague.basketball. kg
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