Weilersbach
weilersbach.infranken.de  Ehrungen standen auf der Hauptversammlung des Gesangvereins an.

"Cäcilia-Lyra" ernennt Ehrenmitglieder

Eine Rückschau auf das ausklingende Vereinsjahr, ein Ausblick auf kommende Veranstaltungen sowie die Ehrung und Ernennung treuer Mitglieder standen auf dem ...
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Die Ehrung (von links): Margit Hofmann, Vizebürgermeister Marco Friepes, Ingrid Schmitt, Josef Albrecht, Vorsitzende Manuela Wunner, Georg Birkel, Gerda Hack, Heidi Amon, Adam Martin  Foto: privat
Die Ehrung (von links): Margit Hofmann, Vizebürgermeister Marco Friepes, Ingrid Schmitt, Josef Albrecht, Vorsitzende Manuela Wunner, Georg Birkel, Gerda Hack, Heidi Amon, Adam Martin Foto: privat
Eine Rückschau auf das ausklingende Vereinsjahr, ein Ausblick auf kommende Veranstaltungen sowie die Ehrung und Ernennung treuer Mitglieder standen auf dem Programm des Gesangvereins "Cäcilia-Lyra Weilersbach" bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Gasthaus Schütz. Und da wurde eine Menge besprochen.
Es wurde deutlich, dass wie viele andere Chöre auch die Weilersbacher Singgemeinschaft Nachwuchssorgen plagen. In der Rückschau von Vorsitzender Manuela Wunner fanden die Sänger viel Lob. Glanzlicht war das Herbstkonzert in der Schulturnhalle.
"Gute Chöre, gute Musik und gute Laune", strahlte Wunner und dankte allen Helfern für ihr Mitmachen. "Es war überwältigend", sagte sie.


Fleiß und Ehrgeiz

Von einer Zeit voller Erfolge und Ereignisse sprach auch Dirigentin Magda Rummler. "Der Fleiß und der Ehrgeiz unseres Chores führte zu dem, was wir heute sind - ein angesehener Chor", der sich ein sehr reichhaltiges mehrsprachiges Repertoire angeeignet habe. Sie dankte Susanne Frauen, Benedikt Seiler und Rüdiger Knauer als Solisten, Klavierspieler und Ersatzchorleiter. Was als Nächstes kommt: das Weihnachtskonzert in Schlaifhausen am 10. Dezember.
Wie Wunner bekanntgab, werde der Gesangverein heuer erstmals bei der Christmette nicht singen, dafür aber den Gottesdienst am Zweiten Weihnachtsfeiertag gestalten. Nach wie vor findet der Sängergottesdienst am Dreikönigstag statt, jedoch ohne die anschließende übliche Feier mit offiziellem Charakter. Es wird eine Feier innerhalb der Sängerschar sein. In Planung ist ein Sommerkonzert im Juli sowie die Mitwirkung bei einem Konzert des Sängerkreises.
Geändert wurde in der Satzung der Absatz Beitragspflicht für Ehrenmitglieder. Nach wie vor bleiben diese beitragsfrei - neu eingefügt: "können jedoch auf freiwilliger Basis den Beitrag weiterbezahlen".
Nicht zuletzt lobte Vizebürgermeister Marco Friepes (CSU/AB), seit der Versammlung neues Vereinsmitglied, die Sängerschar als "ein wichtiges Kulturgut in der Gemeinde". Durch ihr Mitwirken werteten sie die Veranstaltungen im Gemeindeleben sowie die kirchlichen Hochfeste auf. "Man soll sein Herz als Verein nicht verlieren", ermunterte er die Mitglieder und überreichte das Gemeindekuvert mit Inhalt, was der Vereinskasse guttat.
Nach Kassier Michael Rummler, dessen Buchführung von Revisor Heinrich Knauer gelobt wurde, rutschte man in ein Kassenminus - trotzdem stehe der Verein auf einem gesunden finanziellen Fundament.
Dann war es Zeit für Ehrungen sowie Wünsche und Anträge. Für zehn Jahre Singen im Chor wurde Georg Birkel geehrt. Josef Albrecht und Ernst Lengenfelder wurden für 65-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet; Gerda Hack für 40 Jahre, Stefan Rössler für 25 Jahre und Albert Ruppert für 50 Jahre.
Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Die Sängerinnen Ingrid Schmitt, Margit Hofmann und Heidi Amon, außerdem die Passiven Adam Martin, Paul Gath, Hans-Jürgen Hahn und Albert Ruppert.
Den Schluss bildete eine längere Diskussion um das Für und Wider des einzuübenden Liedgutes. Zusammengefasst das Ergebnis: Man sei offen für die "Moderne", am deutschen Liedgut möchte man jedoch überwiegend festhalten.
dia


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