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BV Wunderburg lässt nicht locker

Heftige Kritik an der Stadtverwaltung und der Stadtspitze übte Vorsitzender Dieter Gramß bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Wunderburg. Laut Gramß wurden die Bürger in dem Stadtteil, vor...
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Heftige Kritik an der Stadtverwaltung und der Stadtspitze übte Vorsitzender Dieter Gramß bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Wunderburg. Laut Gramß wurden die Bürger in dem Stadtteil, vor allem die Nachbarn, mit ihren Bedenken gegen das ihrer Meinung nach überdimensionierte Neubauprojekt Kunigundendamm 80 im Regen stehen gelassen. Mit Blick auf die vereinsinterne Arbeit hob Gramß insbesondere die Kirchweih-Organisation und in deren Mitte die Tombola hervor. Mit dieser Aktion konnten in diesem Jahr wiederum 3000 Euro erwirtschaftet werden, die Vorstand und Ausschuss kulturellen und sozialen Projekten zur Verfügung stellten.

Ferner schilderte Gramß, dass der Bürgerverein das Thema Bahnausbau auch weiterhin nicht außer Augen lassen werde. Eine Protestaktion, wie sie im vergangenen Juli an der Moosstraße zusammen mit Wolfgang Grubert (CSU-Ortsverband Wunderburg) und Andreas Triffo (Bamberger Bürger-Block) stattfand, sei auch weiterhin notwendig, um allen Verantwortlichen klarzumachen, dass die Brücken und Unterführungen wesentliche Verkehrsverbindungen sind, die alle offen gehalten werden müssten.

Gramß dankte allen herzlich, die bei der Verwirklichung des Glasbläsers, eines Standbildes in der Fassadenverkleidung des Nahversorgers an der Jägerstraße als Überrest des ehedem dort stehenden Glaskontors, mitgearbeitet hatten. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über den bisherigen Fortschritt im Ulanenpark. Dort entstehen in einem dritten Bauabschnitt nach dem Nahversorger und dem Gesundheitszentrum mit Quartiersbüro nun eine Anzahl von Eigenheimen und eine Tiefgarage. Das neue Viertel in der Wunderburg nimmt damit nun immer deutlichere Konturen an. Gramß schloss seinen Überblick mit dem Dank an alle, die sich im vergangenen Jahr in Vorstand und Vereinsausschuss für die Wunderburg eingesetzt hatten.

In seinem Bericht legte Wolfgang Grubert die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation des Vereins dar, die von den Rechnungsprüfern als sehr gut bestätigt wurde. Nach der Entlastung des Vorstandes leitete Andreas Triffo die Neuwahlen von Vorstand und Vereinsausschuss, an deren Ende die bisherige Vorstandsmannschaft bestätigt wurde, im Ausschuss aber auch einige neue Mitglieder standen.

Johnny Hübner stellte das künstlerische Projekt der Wunderkugel vor, die aus Schrottteilen zusammengesetzt auf dem Platz vor dem Gesundheitszentrum aufgestellt wird. red

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