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BV Gaustadt trauert Bürgerfest nach

Großes Interesse herrschte bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Gaustadt im Vereinsheim der ARP Portugiesen. Erste Vorsitzende Daniela Reinfelder berichtete von erfolgreichen Festen in 201...
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Großes Interesse herrschte bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Gaustadt im Vereinsheim der ARP Portugiesen. Erste Vorsitzende Daniela Reinfelder berichtete von erfolgreichen Festen in 2018 wie Flohmarkt, Erntedank und Kirchweih. Einziger Wermutstropfen: Das Bürgerfest in 2018 war das letzte. "Der Widerstand mancher Hofbesitzer, mangelnde Helfer und der hohe Aufwand können nicht mehr geschultert werden", so die Vorsitzende. Zudem wurde wegen des schlechten Wetters kein Euro Gewinn erwirtschaftet. Trotzdem wurden großzügige Spenden, teilweise aus dem angesparten Haushaltssäckel, für Kinderspielplätze und Kindergärten ausgezahlt.

Der Ausblick auf 2019 verheißt wieder Höhepunkte, ein Standkonzert am 1. Mai mit der Blaskapelle St. Josef Gaustadt anlässlich des Flohmarktes rund um den Fischerhof, Kirchen-Blues im August und die Kirchweih im Oktober noch am alten Standort Ochsenanger.

Aufregerthema

Bei diesem Thema gab es Aufregung, vor allem unter den Gästen des Vereins und den angrenzenden Nachbarn, die sich zu wenig informiert fühlten und Angst vor zukünftigem Parksuchverkehr in den umliegenden kleinen Anliegerstraßen befürchten, wenn die Fläche mit einem neuen Kindergarten und einer Wohnbebauung nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung stehen wird. Die Fragen zur Verlagerung der Feuerwehr in die Heinrich-SemmlingerStraße konnten zufriedenstellend beantwortet werden.

Der Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer bescheinigte dem Bürgerverein geordnete Verhältnisse, so dass die Entlastung für den gesamten Vorstand einstimmig erfolgte. Höhepunkt der Veranstaltung war der ausführliche Bericht von Pfarrer Ionut Paun, der seinen dringend benötigten Kirchenneubau für die rumänisch-orthodoxen Gläubigen mittels eines Modells vorstellte. Hier waren sich alle Teilnehmer einig: Im neu geplanten Baugebiet Jungkreuth hätte die Kirche Platz und würde sehr willkommen geheißen werden. red

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