Beiersdorf bei Coburg
coburg.infranken.de  Über Ausflüge der Siedlergemeinschaft Coburg-Beiersdorf wird nachgedacht.

Busfahrten nicht zeitgemäß?

Die Siedlergemeinschaft Coburg-Beiersdorf - Verband Wohneigentum versammelte sich im Beiersdorfer Gasthof "Zum Schwarzen Bären" zu ihrer Hauptversammlung mi...
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Für ihre langjährige Treue zur Siedlergemeinschaft Beiersdorf und ihr Engagement zugunsten der Siedler wurden diese Mitglieder geehrt.  Foto: Edwin Meißinger
Für ihre langjährige Treue zur Siedlergemeinschaft Beiersdorf und ihr Engagement zugunsten der Siedler wurden diese Mitglieder geehrt. Foto: Edwin Meißinger
Die Siedlergemeinschaft Coburg-Beiersdorf - Verband Wohneigentum versammelte sich im Beiersdorfer Gasthof "Zum Schwarzen Bären" zu ihrer Hauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen. Vorsitzendem Alexander Blessinger hörten 38 stimmberechtigte Mitglieder zu, als er seinen Bericht ablieferte. Die Siedlergemeinschaft bestehe momentan aus 166 Mitgliedsfamilien, sagte er. Im vergangenen Jahr habe er die 20 Partnerverbände besucht. Als positiv bewertete er das Maibaumfest, bedauerte allerdings im Gegenzug, dass die Busfahrt in die Fränkische Schweiz mangels Interesse abgesagt werden musste. Das mangelhafte Interesse schrieb er auch den gestiegenen Reisekosten der Busfahrt zu. Blessinger sagte, man müsse sich eventuell nach Veranstaltungsalternativen im Vereinsleben der Siedler umschauen, sollte dieses Jahr wieder keine Busfahrt zustande kommen. Das Konzept Busausflug habe sich vielleicht überholt.
Auch für heuer lud Blessinger zum Maibaumfest der Beiersdorfer Vereine ein. Ab 10.30 Uhr sei für Jung und Alt einiges geboten. Zudem gebe es eine "Sau am Spieß", und sehr wahrscheinlich werde man wieder einen Kürbiszuchtwettbewerb veranstalten. "Hier in Beiersdorf steppt der Bär!", betonte Blessinger.
"Neue Mitglieder zu finden ist immer etwas schwierig. Man muss ihnen sagen können: Das bekommt ihr, wenn ihr hier Mitglied werdet", sagte der stellvertretende Bezirksvorsitzende vom Verband Wohneigentum - Bezirksverband Oberfranken, Hans-Jürgen Dittrich. Anschließend informierte er die Siedler über den umfassenden Versicherungsschutz, der mit einer Mitgliedschaft in der Siedlergemeinschaft Coburg-Beiersdorf einhergehe. Den Mitgliedspreis von jährlich 18 Euro sah er als äußerst günstig an.
Kassierer Siegfried Dorsch betonte in seinem Kassenbericht, dass von den 18 Euro den Beiersdorfer Siedlern nicht viel übrig bleibe. Man müsse zukünftig eventuell über eine Beitragserhöhung nachdenken. Blessinger dankte dem Ehepaar Sauerteig, dass es sich um die Düngerbestellung so treu kümmere und diesen dann auch noch mit dem Privat-Pkw ausliefere. Gerätewart Klaus Sauerteig wies darauf hin, dass die Leihgeräte des Vereins 28 Mal in Anspruch genommen worden seien. Insgesamt habe der Verein 185 Euro Einnahmen erzielt und im Gegenzug 145 Euro für Reparatur und Wartung ausgegeben. Für die sogenannte Schneidgiraffe stehe eine Ersatzbeschaffung an. Die Kosten hierfür betrügen 120 Euro.
Des Weiteren überreichte er den Zeitungsausträgerinnen der Siedlerzeitung und seiner Ehefrau Carmen jeweils einen Blumenstrauß für ihr Engagement zugunsten der Siedlergemeinschaft. Edwin Meißinger
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