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Burgebrach

Burgebrach steht sehr gut da

Bürgermeister Johannes Maciejonczyk lässt das zurückliegende Jahr Revue passieren.
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Zum Jahresabschluss erinnerte Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) in Stichpunkten an die Maßnahmen und Ereignisse im vergangenen Jahr. In 13 Sitzungen wurden 236 Beschlüsse gefasst, 81 Bauanträge wurden behandelt. Der Gesundheitsparcour wurde angestoßen, Bebauungspläne wurden aufgestellt, die Schulhauserweiterung geplant, die Grundschule digital ausgestattet, der Kulturraum renoviert, die Breitbandversorgung fortgeführt, die Ortsbeleuchtung auf LED umgestellt, die Kita St. Otto in Betrieb genommen, die Tennisanlage saniert und vieles mehr.

Im Rahmen der Städtebauförderung konnte mit der Anlage des Pfarrgartens der historische Ortskern aufgewertet werden, die Barrierefreiheit im Ortskern im Burggraben und in der Hauptstraße konnten geschaffen und entsprechend einem Möblierungskonzept die öffentlichen Plätze und Anlagen ausgestattet werden. "Burgebrach steht in vielen Bereichen sehr gut da", so der Bürgermeister weiter. Er dankte dem Marktgemeinderat und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Das Konzept einer Nahwärmeversorgung für ein mögliches Baugebiet stellten Vertreter der Fa. Naturstrom im Gemeinderat Burgebrach vor. Vorstand Thomas Banning zeigte auf, was Gemeinden bei der Ausweisung eines neuen Baugebietes hinsichtlich einer Energievermeidung und CO2 -armen Energieerzeugung berücksichtigen können. Dipl.-Betriebswirt Thilo Jungkunz erläuterte die mögliche Vorgehensweise für ein kaltes Nahwärmenetz, welches bereits mit den Erschließungsmaßnahmen eingerichtet wird.

Für ein Baugebiet wird eine gemeinsame Energiequelle im Erdreich geschaffen und Leitungen in jedes Haus verlegt. Dort wird mittels Wärmepumpe die erforderliche Temperatur erzeugt und in einem Pufferspeicher vorgehalten.

Als Vorteile nannte Jungkunz die niedrigen Emissionen, eine mögliche Kühlung über die Heizung im Sommer und eine platzsparende Technik ohne Wartung. Über Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Batteriespeicher kann auch der benötigte Strom erzeugt und gespeichert werden. Für die Bauwerber würde ein Anschluss- und Benutzungszwang erforderlich sein.

Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) informierte dazu, dass die derzeit geplanten zwei Baugebiete jeweils rund 1,1 Hektar groß sind. Im Nordosten ist die Entwicklungsfläche durch ein angrenzendes Wasserschutzgebiet beschränkt. Im Nordwesten findet das Baugebiet mit vorgegebenen Abstandsflächen zu einem in der Nähe bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb seine Grenzen. Der Ausbau eines Nahwärmenetzes für kleinere Baugebiete sei möglich, so Banning, nach Einrichtung würde jedoch ein Betreiber vor Ort akquiriert werden. Der Marktgemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis.

Kampf gegen den Leerstand

Für die genannten Baugebiete in Burgebrach - im Nordosten "Sandhof" und im Nordwesten "2. Änderung und Erweiterung Gräbig" - fasste der Marktgemeinderat jeweils einen Aufstellungsbeschluss. Bürgermeister Maciejonczyk machte deutlich, dass der Markt Burgebrach nur noch Flächen erschließt, die die Gemeinde erworben hat. Den Bauwerbern wird dann auferlegt, innerhalb von fünf Jahren zu bauen. So kann zukünftig die Fehlentwicklung leer stehender Baugrundstücke vermieden werden.

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Zweiter Bürgermeister Peter Pfohlmann, gab das Ergebnis der Rechnungsprüfungsausschuss-Sitzung bekannt. Die Jahresrechnung 2018 wurde mit 16 719 430 Euro im Verwaltungshaushalt und mit 20 338 385 Euro im Vermögenshaushalt einstimmig festgestellt. 4,1 Millionen Euro konnten dem Vermögenshaushalt zugeführt werden.

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