Höchstadt a. d. Aisch

Bundeswehr besucht Höchstadt

"Höchstadt war in diesem Jahr definitiv Schwerpunkt bei unseren Übungsvorhaben im Land-kreis", so Oberstleutnant d.R. Frank Greif, frisch ernannter Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Erlangen-...
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Oberstleutnant d.R. Frank Greif (3.v.r.) und sein Stellvertreter Major d.R. Matthias Walz (3.v.l.) zusammen mit Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (Bildmitte in Zivil) und einigen Angehö-rigen des KVK Erlangen-Höchstadt bei dessen Besuch im Höchstadter Rathaus. Foto: privat
Oberstleutnant d.R. Frank Greif (3.v.r.) und sein Stellvertreter Major d.R. Matthias Walz (3.v.l.) zusammen mit Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (Bildmitte in Zivil) und einigen Angehö-rigen des KVK Erlangen-Höchstadt bei dessen Besuch im Höchstadter Rathaus. Foto: privat

"Höchstadt war in diesem Jahr definitiv Schwerpunkt bei unseren Übungsvorhaben im Land-kreis", so Oberstleutnant d.R. Frank Greif, frisch ernannter Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Erlangen-Höchstadt. Er hielt damit Rückblick auf die Mittelpunktsübung der mittelfränkischen Bezirks- und Kreisverbindungskommandos im Sommer und auch die aktuelle Übung in Höchstadt.

Ziel der Übungen sei es, neben der Vertiefung der Kenntnisse im Bereich der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ) zudem die Verbindung zu den Verwaltungen und den zivilen Hilfskräften im Landkreis zu stärken.

Neuer Major vorgestellt

Vor allem wolle er die aktuelle Übung dazu nutzen, seinen ebenfalls frisch ernannten Stellvertreter, Major d.R. Matthias Walz, vorzustellen. "Dieses Jahr war eben Höchstadt als Anlaufstelle an der Reihe, wo wir schon länger die Notwendigkeit zur stärkeren Kooperation gesehen haben", so der 47-Jährige. Greif und seine Mannschaft erläuterten im Gespräch mit Bürgermeister Gerald Brehm (JL) die Aufgaben des KVK im Bereich der ZMZ der Bundeswehr im Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Zudem regte Greif eine Erweiterung der Kooperation mit der Stadt Höchstadt als wichtiges Verwaltungs- und Hilfszentrum im westlichen Landkreis an, sind doch in Höchstadt neben der Außenstelle des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt auch das Kreiskrankenhaus, ein umfangreiches Angebot an Ärzten verschiedenster medizinischer Fachrichtungen sowie eine Polizeiinspektion und eine Stützpunktfeuerwehr beheimatet.

Brehm zeigte sich erfreut über den Vorschlag und stellte dem KVK seine Unterstützung für weitere Übungsvorhaben in und eine intensivere Zusammenarbeit mit der Stadt Höchstadt in Aussicht.

Die Stadtverwaltung war nicht die einzige Station, die das KVK in Höchstadt in seiner Winterübung zu absolvieren hatte. So stand außerdem ein Besuch der Polizeiinspektion Höchstadt unter deren Dienststellenleiterin Sabine Röhrer und ihrem Stellvertreter Thomas Gamm auf dem Programm. Röhrer zeigte sich von den Aufgaben des KVK ebenso beeindruckt wie über die Tatsache, dass das KVK Erlangen-Höchstadt als eigene Dienststelle der Bundeswehr zu hundert Prozent aus Reservisten besteht. Röhrer selbst gab den Anwesenden einen guten Einblick in die Aufgaben der Höchstadter Polizei und die Herausforderungen des Polizeidienstes. Eine weitere Anlaufstelle war das Kreiskrankenhaus in Höchstadt, wo dessen kaufmännischer Leiter Albert Prickarz die KVK-Angehörigen in Empfang nahm und ihnen das besonders in den letzten Jahren dort deutlich gewachsene Angebot an medizinischen Hilfeleistungen und den aktuell noch fortdauernden Ausbau des Krankenhauses präsentierte. Zuletzt ging es dann für die KVK-Angehörigen zur Freiwilligen Feuerwehr in Höchstadt unter ihrem neuen Kommandanten Benjamin Obexer. Hier erfuhren sie einiges über die Aufgaben der Stützpunktfeuerwehr und den inzwischen eingeleiteten strukturellen Wandel, was auch die Unterstützung der Höchstadter Feuerwehr durch kleinere Ortsfeuerwehren angeht.

Tag zwei der Übung

Tag zwei der Übung fand dann im östlichen Landkreis statt. So stand an diesem Tag der Besuch von Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle im Stützpunkt des KVK in Eckental auf dem Plan. Neben der Vorstellung des KVK und seiner Aufgaben im Bereich der ZMZ durch Oberstleutnant d.R. Greif bildete vor allem die Zukunft des Stützpunktes in der Ambazacstraße den Schwerpunkt des Gespräches zwischen den KVK-Angehörigen und Bürgermeisterin Dölle. So war nach der Übergabe des Gebäudes vom Landkreis an die Gemeinde Eckental im letzten Jahr gemutmaßt worden, dass dieses eventuell einer anderen Nutzung zugeführt oder gar abgerissen werden könnte. Diese Befürchtungen konnte Dölle schnell zerstreuen und zeigte sich erfreut darüber vermelden zu können, dass das Gebäude neben einigen Vereinen auch das KVK weiterhin beherbergen könne. Frank Greif

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