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Michelau
Finanzierung

Bund erhöht Zuschuss für Mehrgenerationenhäuser um 10 000 Euro

Die heimische Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU) erläuterte am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Mehrgenerationenhaus in Michelau die Fördermöglichkeiten des Bundes für Mehrgenerationenhäus...
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Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner stellte bei einer Gesprächsrunde mit (von links) Landrat Christian Meißner, dem Leiter des BRK-Mehrgenerationenhauses, Frank Gerstner, und dem Zweiten Bürgermeister Dirk Rosenbauer die aktuellen Fördermöglichkeiten für Mehrgenerationenhäuser vor. Foto: Alfred Thieret
Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner stellte bei einer Gesprächsrunde mit (von links) Landrat Christian Meißner, dem Leiter des BRK-Mehrgenerationenhauses, Frank Gerstner, und dem Zweiten Bürgermeister Dirk Rosenbauer die aktuellen Fördermöglichkeiten für Mehrgenerationenhäuser vor. Foto: Alfred Thieret

Die heimische Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU) erläuterte am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Mehrgenerationenhaus in Michelau die Fördermöglichkeiten des Bundes für Mehrgenerationenhäuser. Dazu hatte sie mit dem Landrat Christian Meißner und dem Zweiten Michelauer Bürgermeister Dirk Rosenbauer Vertreter der Kommunen und mit dem stellvertretenden BRK-Kreisgeschäftsführer Stephen Bauersachs, dem Leiter Soziale Dienste des BRK und zugleich Leiter des Mehrgenerationenhauses, Frank Gerstner, sowie Christian Meißner in seiner Funktion als Vorsitzender des Roten Kreuzes Vertreter des Trägers des Mehrgenerationenhauses eingeladen.

Insgesamt bis zu 50 000 Euro

Emmi Zeulner zeigte sich erfreut darüber, dass es im Landkreis ein Mehrgenerationenhaus gibt, das rege besucht wird, Anlaufpunkt für ganz verschiedene Bereiche ist und dadurch auch mehrere Generationen miteinander vernetzt.

Zum Förderprogramm "Mehrgenerationenhaus" des Bundes stellte sie fest, dass die geförderten Häuser bis einschließlich 2019 jeweils bis zu 40 000 Euro pro Jahr erhalten hätten, davon 30 000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und 10 000 Euro von der jeweiligen Kommune; im Fall des Mehrgenerationenhauses Michelau seien dies jeweils 5000 Euro von der Gemeinde Michelau und vom Landkreis gewesen. Durch diese verbindlich vorgegebene Kofinanzierung werde die Einbettung des Mehrgenerationenhauses in die Kommune gefördert. Im Jahr 2020 könnten nun alle Mehrgenerationenhäuser auf Antrag einen um 10 000 Euro erhöhten Bundeszuschuss bekommen, so dass ihnen zusammen mit der Kofinanzierung insgesamt bis zu 50 000 Euro zur Verfügung stehen.

Man wolle auf jeden Fall darauf achten, und dafür werde sie sich auch vehement einsetzen, dass es auch künftig die klassische Grundförderung von 30 000 Euro geben wird, stellte Emmi Zeulner klar. Wichtig sei, dass die Kommune hinter der Netzwerkarbeit des Mehrgenerationenhauses steht.

Frank Gerstner deutete es als positives Zeichen, dass das Thema "Mehrgenerationenhaus" auch Bestandteil des Koalitionsvertrages ist. Ebenso wie Gerstner sah Stephen Bauersachs in der Ungewissheit über die Dauer der Förderung ein Problem im Hinblick auf eine langfristige Beschäftigung der Mitarbeiter von Mehrgenerationenhäusern. Bauersachs wünschte sich deshalb eine Verstetigung der Förderung.

"Das Mehrgenerationenhaus ist von Michelauer Seite nicht mehr wegzudenken", lobte Zweiter Bürgermeister Dirk Rosenbauer die Einrichtung.

Treffpunkt und Anlaufstelle

Der Grundgedanke, einen Begegnungsraum zu schaffen, um mehrere Generationen unter einem Dach zusammenzubringen, sei hier hervorragend umgesetzt worden, bekräftigte Landrat Meißner.

Stephen Bauersachs hob hervor, dass die Besucher des Mehrgenerationenhauses oft auch Unterstützungsbedarf der unterschiedlichsten Art hätten. Dadurch werde das Haus auch zu einer Anlaufstelle für die Weitervermittlung an die entsprechende Fachabteilung. thi

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