Beiersdorf bei Coburg
coburg.inFranken.de  Der Musikverein Beiersdorf hatte seine Hauptversammlung. Der Verein hält die Traditionen in Coburg noch am Laufen.

Bürgermeister und Stadt sind dankbar

Der Musikverein Beiersdorf (MVB) ist erfolgreich in die repräsentativen musikalischen Aufgaben im Auftrag der Stadt Coburg hineingewachsen. Darüber freute sich die Vorsitzende Stephanie Kramer bei der...
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Ehrungen beim Musikverein Beiersdorf (von links): vorne: Norbert Oppel, Michael Sollmann, Hans-Jürgen Metzner und Bernd Dressel; hinten: Daniel Härich, Petra Schneider, Stephanie Kramer und Norbert Tessmer  Foto: Martin Koch
Ehrungen beim Musikverein Beiersdorf (von links): vorne: Norbert Oppel, Michael Sollmann, Hans-Jürgen Metzner und Bernd Dressel; hinten: Daniel Härich, Petra Schneider, Stephanie Kramer und Norbert Tessmer Foto: Martin Koch

Der Musikverein Beiersdorf (MVB) ist erfolgreich in die repräsentativen musikalischen Aufgaben im Auftrag der Stadt Coburg hineingewachsen. Darüber freute sich die Vorsitzende Stephanie Kramer bei der Hauptversammlung des Vereins. Oberbürgermeister Norbert Tessmer, selber MVB-Mitglied, lobte die Beiersdorfer Musiker: "Ich bin bald vor Stolz geplatzt!" Die Kehrseite der Medaille sei, dass es die Stadtkapelle Coburg und auch die Jugendblaskapelle nicht mehr gebe. Er sprach von einem "musikalischen Aderlass" in Coburg. Als Konsequenz habe der Musikverein die musikalischen Beiträge beim Pfingstkongress des Coburger Conventes, beim Coburger Vogelschießen und bei der Zentralfeier am Volkstrauertag übernommen. Tessmer sagte dankbar: "Ihr habt das mit Bravour gemeistert!"

Vorsitzende Kramer blickte auf ein bewegtes Vereinsjahr 2018/19 zurück. Es habe 38 Proben und 22 Auftritte gegeben. Aktuell habe der MVB 166 Mitglieder, das sei ein Zuwachs von fünf Personen seit November 2018. Höhepunkte im neuen Jahr seien voraussichtlich das Frühjahrskonzert am Samstag, 18. April 2020, im Saalbau Hanft ("Schwarzer Bär") in Beiersdorf und das landkreisweite Blasmusikspektakel, das am Sonntag, 17. Mai, in Bad Rodach stattfinden werde, zeitgleich mit dem Bad Rodacher Fischerfest. Das Engagement beim Coburger Convent werde erweitert. Am Pfingstdienstag, 2. Juni, werde der Musikverein Beiersdorf nämlich auch das Coburger Marktfest musikalisch umrahmen, eine neue Premiere in Nachfolge der früheren Stadtkapelle Coburg. Nichtsdestoweniger wolle der MVB auch weiterhin mit dem Nordbayerischen Musikbund (NBMB) die Gründung eines Auswahlorchesters für Stadt und Land Coburg anstreben.

Davon sprach auch Norbert Oppel, der Coburger NBMB-Kreisvorsitzende. Trotz des schon erwähnten "musikalischen Aderlasses" gebe es weiterhin 18 Blaskapellen im Coburger Land mit rund 700 Mitgliedern. Der Dritte MVB-Vorsitzende Tino Pruschitzki freute sich über die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins. Zehn Kinder seien beim Musikverein in der musikalischen Früherziehung. Unter dem Motto "Klein, aber fein" gebe es eine Kooperation mit der Blaskapelle Meeder. Ebenso wolle der Musikverein die Beziehungen zur ortsansässigen Rudolf-Steiner-Schule ausbauen. Noch ein ziemlich junger Klangkörper sei die 2018 entstandene Big Band der Beiersdorfer Musiker. Das Repertoire umfasse mittlerweile rund 30 Musikstücke und wachse weiter. 2019 habe es zwei Auftritte der Big Band gegeben, einen davon in Bayreuth.

Der NBMB ehrte Hans-Jürgen Metzner (20 Jahre aktiver Musiker), Bernd Dressel (30 Jahre) und Michael Sollmann (40 Jahre). Hinzu kam ein Youngster im Musikverein, Luca Bergner, der seit fünf Jahren musiziert. Weitere Ehrungen gab es für Thomas Scheuerer, Hartmut Bergner und Stepanie Kramer als fleißigste Probenbesucher. Auch dass Hartmut Bergner, Martin Kramer, Stephanie Kramer, Thomas Scheuerer sowie Stephan Dinkel am häufigsten bei den Auftritten dabei waren, wurde honoriert. mako

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