Wiesenthau
Mobilfunkmast

Bürger werden befragt

Am kleinen Walberla wird es keinen Mobilfunkmasten geben. Darüber informierte der Wiesenthauer Bürgermeister Bernd Drummer (BGW) in der Gemeinderatssitzung. Anschließend diskutierte der Gemeinderat da...
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Am kleinen Walberla wird es keinen Mobilfunkmasten geben. Darüber informierte der Wiesenthauer Bürgermeister Bernd Drummer (BGW) in der Gemeinderatssitzung. Anschließend diskutierte der Gemeinderat darüber, ob eine Bürgerbefragung zu diesem Thema sinnvoll wäre.

Drummer wies darauf hin, dass es zwar genügend Gegenstimmen gäbe, sich bisher jedoch niemand öffentlich dafür ausgesprochen habe. "Man muss die Bedenken ernst nehmen", ist sich Theobald Messingschlager (FW) sicher, während Michael Schüpferling (JB) darauf hinwies, dass sich mit einer Bürgerbefragung das Meinungsbild in der Gemeinde erkennen ließe. Otto Roppelt (BG Wiesenthau) plädierte für eine sichere Mobilfunkverbindung. Wenn dafür ein Funkmast notwendig sei, dann müsse ein technisch sinnvoller Standort ausfindig gemacht werden. Er sprach sich gegen eine Bürgerbefragung aus und will es lieber den Firmen überlassen, einen geeigneten Standort zu finden. Drummer wollte diesen Tagesordnungspunkt zu einem Ende bringen, statt ihn auf jeder Sitzung erneut zu behandeln. Da in der Abstimmung sechs Gemeinderäte für und fünf gegen eine Bürgerbefragung votierten, sind demnächst die Bürger gefragt.

Außerdem beschlossen die Gemeinderäte eine neue Gebührensatzung für den Kindergarten: Da der bayerische Staat den Besuch für Kinder ab dem dritten Lebensjahr mit 100 Euro monatlich fördere, müssten die Gebühren entsprechend angepasst und auf mindestens 101 Euro angehoben werden, sagte Drummer. Ab dem dritten Lebensjahr steigen die Gebühren, für eine Betreuung von vier bis fünf Stunden von 80 auf 105 Euro, bei fünf bis sechs Stunden von 85 auf 110 Euro, bei sechs bis sieben Stunden von 90 auf 115 Euro, bei sieben bis acht Stunden von 95 auf 120 Euro, und von acht bis neuen Stunden von 100 auf 125 Euro. Die Gemeinderäte blieben unter der vom Ministerium empfohlenen Staffelung von mindestens zehn Prozent.

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