Coburg

Buddhas Lieblingsland

Der Coburger Jürgen M. Werobèl-La Rochelle hat Myanmar bereist. Am Sonntag um 15 Uhr wird er im Naturkunde-Museum Coburg über seine Eindrücke berichten.
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Bagan ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit mehr als 2000 erhaltenen Sakralbauten aus Ziegelstein.  Foto: Werobèl
Bagan ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit mehr als 2000 erhaltenen Sakralbauten aus Ziegelstein. Foto: Werobèl

Burma, Birma, Myanmar - viele Namen für ein ganz besonderes Land. Am prägnantesten aber ist sicherlich der Beiname "Buddhas Lieblingsland". Der Buddhismus zeigt sich, wie in Sri Lanka und dem Nachbarland Thailand, in Myanmar und vor allem an den Gebäuden, Tempeln und Pagoden.

In der Politik geht es allerdings nicht so buddhistisch-friedlich zu. Die jahrzehntelange Militärdiktatur hat tiefe Spuren hinterlassen. Das Land hat prägende Persönlichkeiten hervorgebracht, wie den Gründervater Aung San, der 1948 die Unabhängigkeit von Großbritannien erkämpfte, seine Tochter, die mittlerweile umstrittene Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sowie den einstigen UN-Generalsekretär U Thant.

Prägend war auch der Einsatz des damaligen Kolonialbeamten George Orwell, dessen Roman "Tage in Burma" eine Auseinandersetzung mit dem englischen Kolonialismus ist. Die Erlebnisse in dem vom zerfallenden Empire kolonisierten Land stießen Orwell so ab, dass er den Dienst quittierte, nach Großbritannien zurückkehrte, nur noch als Autor arbeitete und Meisterwerke wie "Farm der Tiere" und "1984" verfasste.

Der Coburger Jürgen M. Werobèl-La Rochelle hat Myanmar bereist. Am Sonntag, 3. November, um 15 Uhr wird er im Naturkunde-Museum Coburg über seine Eindrücke berichten und unter anderem der Frage nachgehen, ob das Land Aussichten auf eine demokratische Zukunft hat. Für die Teilnahme ist ein Eintritt in Höhe von 3 Euro beziehungsweise 1 Euro (Kinder) zu entrichten. red

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