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Buchbacher Chordirigent hat Probezeit bestanden

Der Organist des "Dom des Frankenwaldes" Benjamin Baier leitete übergangsweise den Buchbacher Chor. Nun wurde er in der Jahreshauptversammlung als musikalischer Leiter bestätigt. Alle aktiven Sänger s...
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Der Organist des "Dom des Frankenwaldes" Benjamin Baier leitete übergangsweise den Buchbacher Chor. Nun wurde er in der Jahreshauptversammlung als musikalischer Leiter bestätigt.

Alle aktiven Sänger sowie einige passive Mitglieder waren der Einladung des Ersten Vorsitzenden Berthold Suffa zur Jahreshauptversammlung ins Buchbacher Kulturhaus gefolgt. Suffa blickte in seinem Bericht besonders auf den Wiederanfang und alle damit verbundenen Schwierigkeiten zurück. Schließlich ruhte der Verein knapp zwei Jahre, bevor der Singbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Neue Heimat im Kulturhaus

Mit 15 Auftritten gehöre das vergangene Jahr zu einem der ereignisreichsten, wenn man in die jüngere Vereinsgeschichte blickt. Einen herzlichen Dank sprach er auch dem Musikverein Buchbach aus. Schließlich sei der Chor seit dem Tod von Vereinswirtin Marie Reier quasi obdachlos geworden. Aber nicht nur der Chor hat im Kulturhaus eine neue Heimat gefunden, auch das Vereinsinstrument - ein wunderschönes Klavier - durfte untergestellt werden.

17 Sängerinnen und Sänger gehören dem Buchbacher "Liederhort" an. Geleitet wurde dieser übergangsweise seit 1. Oktober von Benjamin Baier, welcher nun von der Vollversammlung als musikalischer Leiter und somit Erster Dirigent bestätigt wurde.

Baier dankte allen für das Aufrechterhalten eines der ältesten kulturellen Vereine in Buchbach. "Wird sind gut aufgestellt, können aber in allen Registern noch Mitstreiter vertragen", erklärte Baier in seinem Bericht und erinnerte an die immer mittwochs stattfindenden Proben.

Über einen soliden Kassenstand berichtete Hermine Suffa. Die Prüfung der Kasse übernahm Peter Grüdl. Nachdem man mit einem Kassenminus von über 50 Euro in das Jahr gestartet war, sei man mittlerweile im vierstelligen Plus angekommen und habe sogar etliche Geburtstagspräsente übergeben können.

Sangesschwester Monika Barnickel überbrachte als Zweite Bürgermeisterin die Besten Wünsche der Gemeinde Steinbach. Sie ging besonders auf die externen aktiven Sängerinnen und Sänger ein, welche aus Langenau, Steinbach und sogar Teuschnitz zum Singen nach Buchbach kommen und dem Verein die Stange halten.

Nachdem in den vergangenen Wochen in den örtlichen Zeitungen immer wieder über die Auflösung von diversen Chören zu lesen war, hoffte die Bürgermeisterin, dass sich vielleicht der eine oder andere noch dem Buchbacher Chor anschließen wird.

Gelegenheit zum "Hineinhören"

Der Vorsitzende lud am Ende der Hauptversammlung zur nächsten Singstunde am Mittwoch, 6. Februar, ab 19.30 ein. Herzlich willkommen sind auch alle, die einmal in den Chorgesang "hineinhören" möchten. Die Proben finden im Kulturhaus Buchbach statt. bb

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