Stadtsteinach
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Buch Nummer vier erscheint nach Weihnachten

Nachdem Kreisheimatpfleger Siegfried Sesselmann in diesem Jahr bereits drei Bücher veröffentlicht hat, erscheint nach Weihnachten sein viertes Buch mit dem Titel: "Was ich noch berichten wollte". Bei ...
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Der Stadtsteinacher Marktplatz im Jahr 1918 Repro: Siegfried Sesselmann
Der Stadtsteinacher Marktplatz im Jahr 1918 Repro: Siegfried Sesselmann
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Nachdem Kreisheimatpfleger Siegfried Sesselmann in diesem Jahr bereits drei Bücher veröffentlicht hat, erscheint nach Weihnachten sein viertes Buch mit dem Titel: "Was ich noch berichten wollte". Bei den drei ersten heimatgeschichtlichen Werken musste immer wieder nachgedruckt werden, da die Nachfrage unerwartet hoch war. Nun steht der ehrenamtliche Archivar der Stadt Stadtsteinach wieder vor der Frage, wie hoch die neue Auflage sein soll.

Postgeschichte und Kriegsopfer

Auf dem Titelblatt stehen neben einer herrlichen Ansichtskarte aus dem Jahre 1918 mit dem südlichen Teil des Marktplatzes die 20 Themen aus Stadtsteinach, die in dem 320 Seiten starken Heimatbuch dargestellt werden. Sehr ausführlich wird die Postgeschichte in ihrer geschichtlichen Entwicklung beschrieben. Die Gefallenen zweier Kriege mit über 160 Fotos von gefallenen Soldaten wurden aus der Kriegergedächtniskapelle auf dem Friedhof entnommen und mit Namen, Geburtsdatum und Sterbedatum erweitert, bevor sie völlig verblassen.

Viel Spaß bereitete dem ehemaligen Rektor Siegfried Sesselmann die Darstellung der "Stanicher" Hausnamen und auch der über 30 Gasthäuser, die es in dem Städtchen am Fuße des Frankenwaldes gab. Die Themen sind bunt gemischt und sprechen so verschiedene Interessen an. So die Martern und die Türsteine in Stadtsteinach, die Bürgermeister, die alten Hausnummern, der Aufstieg und die Schließung der Papierfabrik, die vielen Brauereien, alle Brände und über 300 Flurnamen, um nur einige Themen zu nennen. Von einem "abgegangenen" Plankenhof weiß mit Sicherheit wohl niemand etwas.

Fremde Federn

Besonders wurden unter anderem heimatkundliche Arbeiten "aus fremden Federn" mit aufgenommen, so von Dieter Geyer (Untersteinach), Lukas Vießmann (Stadtsteinach), René Seifert (Triebenreuth) und dem Bezirksheimatpfleger Günter Dippold, der über "Ein Eisenhüttenwerk und die kleinstädtische Ökonomie" schreibt (also über den Hochofen und über die Anfänge der Familie Schübel).

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Bis Ende des Jahres sammelt Siegfried Sesselmann Bestellungen (Email: stanicher@gmail.com, Telefon 09225 6220), um so die Druckauflage besser einschätzen zu können. Einen Nachdruck wie bei den anderen Büchern wird es diesmal nicht geben. Der Verkaufspreis liegt bei 25 Euro. red

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