Steinwiesen

Brücke muss saniert werden

Die Lokalpolitiker berieten über drei Varianten zur Renovierung der Rauschert-Brücke. Die Tourismuszahlen sind erfreulich.
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Die Rauschert-Brücke ist sanierungsbedürftig. Foto: Susanne Deuerling
Die Rauschert-Brücke ist sanierungsbedürftig. Foto: Susanne Deuerling

Susanne Deuerling Die Palette an Themen in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Steinwiesen war breit gefächert. Da ging es um Schulcomputer ebenso wie um den Radwege- und Brückenbau oder den Tourismus im Frankenwald.

In Sachen Radweg Erlebnisbad-Ortsmitte erläuterte Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU), dass sich das Bauamt an den Asphaltierungskosten für die Rauschert-Brücke beteiligen werde. Außerdem wurde beim Ingenieurbüro eine Kostenreduzierung angestrebt. Die Sanierung der Rauschert-Eisenbahnbrücke wurde, wie in der Sitzung vom 3. Juli diskutiert, mit 158 000 Euro angesetzt. Nun wurden drei Vorschläge unterbreitet für die mögliche Kostenreduzierung.

Vorschlag 1 mit Stahlträger und neuem Belag für 142 000 Euro, Vorschlag 2 mit Stahlfachträger für 160 000 Euro und Vorschlag 3, wobei der bisherige Zustand für 139 000 Euro saniert wird. Fraktionsführer Jürgen Eckert (CSU) fragte nach den zu erwartenden Gesamtkosten für den Radweg und was gefördert wird: "Bei einer Gesamtsumme von etwa 280 000 Euro muss die Regierung die förderfähigen Kosten prüfen und erst dann werde man im Gemeinderat die Kosten genau ermitteln lassen und beschließen." Die Sanierungsberatungen für das Anwesen Georg-Rascher-Str. 1, Sozialstation, Eigentümer Erzbistum Bamberg, sowie für das Anwesen Ankerstr. 10a, Eigentümerin Elisabeth Simon, wurden durchgeführt und der Marktgemeinderat stimmt der Maßnahme im Rahmen des kommunalen Förderprogramms zu und erklärt sich bereit, den kommunalen Eigenanteil der Förderung zu übernehmen.

Übernachtungszahl gestiegen

Sandra Heinz vom Tourismusbüro Oberes Rodachtal gab einen Einblick in die Tourismusentwicklung im Oberen Rodachtal. Es wird im Jahr 2019 auf jeden Fall eine Steigerung der Übernachtungszahlen geben, hier haben die Unterkünfte, die über das Internet gebucht werden können, eindeutig die Nase vorn. Sie appellierte auch gleich an die Vermieter und Mitglieder des Tourismusverbandes, neue Unterkünfte und Ferienwohnungen zu schaffen und vor allem auch online sichtbar zu machen.

Es werde in Zukunft keine aktuellen Papierkataloge der Unterkünfte mehr geben. Auch die Werbung für die Gastronomie müsse im Netz verstärkt werden. "Wir müssen als Urlaubsregion online sichtbar sein, hier muss jeder mitarbeiten", sagte Heinz. Der Radverleih wurde komplett erneuert. Nun stehen zwei E-Bikes und zehn Trekking-/Mountainbikes zur Verfügung. Obwohl es dieses Angebot erst seit Pfingsten gibt, wurde es schon sehr gut genutzt.

Neue Computer

In der Grundschule sollen die 15 Jahre alten Rechner und Monitore erneuert werden.

Kämmerer Rainer Deuerling erläuterte die beiden Lösungsvarianten: Einmal könnten 15 neue Rechner mit Windows 10 und Schullizenz für Office 2019 für etwa 690 Euro pro Rechner angeschafft werden und als Alternative 15 gebrauchte Rechner für je etwa 509 Euro. Dazu kommen einheitlich 22-Zoll-Monitore (Gesamtwert etwa 2250 Euro). Im Gremium wurde der Vorschlag der neuen PCs befürwortet.

Kein Netz

Das Ergebnis der Markerkundung brachte das Ergebnis, dass besonders im Bereich der Leitschmühle, Tempenberg und im Waldbereich zwischen Hubertushöhe, Birnbaum und Tschirn kein Mobilfunkempfang möglich ist.

Vom Gemeinderat wurde nun beschlossen, dieses Förderprogramm weiterzuführen und diese Bereiche untersuchen zu lassen. Nachdem von Rudi Kotschenreuther (CSU) reklamiert wurde, dass auch in Neufang etliche Bereiche nicht erschlossen sind, wurde beschlossen, hier nochmals nachzufragen.

Für Nurn hat die Telekom angekündigt, in Eigenregie einen Mast zu bauen und Nurn zu erschließen.

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