Burgkunstadt
Stadtrat

Brücke kostet 200 000 Euro

Im Stadtrat ging es um den Einbau eines behindertengerechten Aufzuges im Rathaus. Hier stellte sich die Situation nicht einfach dar, denn die vom Landesamt für Denkmalpflege zugelassene Variante eines...
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Im Stadtrat ging es um den Einbau eines behindertengerechten Aufzuges im Rathaus. Hier stellte sich die Situation nicht einfach dar, denn die vom Landesamt für Denkmalpflege zugelassene Variante eines neuen Aufzuges würde Kosten von rund 375 000 Euro in Anspruch nehmen, was auch mit der der Einbeziehung des vorhandenen Mauerwerks, der erforderlichen Verlegung von Versorgungsleitungen begründet war. Der Stadtrat entschied sich dafür, den bestehenden Aufzug instand setzen zu lassen (Kosten rund 30 000 Euro) und gleichzeitig einen der Aufzuggröße angepassten Transportrollstuhl anzuschaffen (rund 400 Euro). Unabhängig davon werde die Stadt, wenn wieder Fördermittel erhältlich sind, dieses Anliegen nochmals aufgreifen, kündigte Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU) an.
Vom Amt für Ländliche Entwicklung in Oberfranken lagen zwei Vereinbarungen für den Neubau der Fußgängerbrücke über den Main bei Theisau vor: einmal hinsichtlich der Bezuschussung von 40 000 Euro und bezüglich der Eigenleistungen der Teilnehmergemeinschaft Mainroth-Mainklein.
Bei den Ausschreibungen für den Neubau der Gemeindeverbindungsstraße Kirchlein - Weides ergab die vom Planungsbüro Kellner aus Bad Staffelstein erfolgte Prüfung der Angebote eine Summe von gut 761 000 Euro, wobei die Vergabe an die Firma Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH, Selbitz, empfohlen wurde; demgemäß entschied sich auch der Stadtrat.
Wie die Bürgermeisterin erläuterte, wurde für den Neubau der Brücke bei Theisau eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt und nach der Angebotseröffnung ergab das Planungsbüro Kellner die Empfehlung, die Vergabe an die Firma Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Weismain zum Bruttopreis von gut 98 000 Euro vorzunehmen. Die Gesamtkosten gliedern sich wie folgt: Brücke rund 60 000 Euro, Baunebenkosten rund 20 000 Euro, Geländer und Holzbohlen 20 000 Euro sowie die Fundamenterund 100 000 Euro, so dass mit Investitionen von annähernd 200 000 Euro zu rechnen sei. dr
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