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Kasendorf

Brücke fällt bei Prüfung durch

Das Bauwerk an der Schneidmühle muss dringend saniert werden, informierte Bürgermeister Steinhäuser das Gremium. Kasendorf muss dieses Jahr rund 300 000 Euro Kreisumlage weniger zahlen.
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Eine offizielle Prüfung aller Brücken ist gesetzlich vorgeschrieben. In der Januar-Sitzung stellte Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) den Mitgliedern des Marktgemeinderates die Ergebnisse vor. "Bei uns im Gemeindegebiet wurden 13 Brücken geprüft. Die positive Nachricht ist, dass wir nur einmal die Note vier kassiert haben", sagte Steinhäuser.

Die Bewertung der Brücken erfolgt nach dem Schulnotensystem. Allerdings ist die Note vier die schlechteste Note, die vergeben wird. Die Noten fünf und sechs kommen in der Skala nicht vor. Konkret heißt das: Für die Brücke Nummer 2 an der Schneidmühle besteht absoluter Handlungsbedarf. "Wir müssen da ran", so Steinhäuser. Aus diesem Grund sprachen sich alle Gemeinderäte für die Ausarbeitung eines Sanierungsvorschlags aus.

Bei allen Brücken in Kasendorf wurde die Installation von Querriegeln moniert. Denn diese sind nicht mehr zulässig. Die Brücken könnten überstiegen werden. Stattdessen fordern die Brückenprüfer senkrechte Geländer. Und die müssen so eng sein, dass niemand mit dem Fuß durchsteigen kann.

Alle Brücken in Kasendorf haben wegen der Geländer die Noten zwei und drei erhalten. Jetzt lässt der Markt prüfen, ob sich durch den Austausch der Geländer die Noten verbessern lassen.

Gas wird teurer

Ab dem 1. Januar 2020 erhöht die LuK den Gaspreis von 3,3 auf 3,4 Cent je Kilowattstunde. Die Mitglieder des Marktgemeinderates erteilten ihr Einvernehmen. Der neue Vertrag gilt dann bis Ende 2022.

Der Markt Kasendorf zahlt in diesem Jahr 1,472 Millionen Euro Kreisumlage. Der Betrag liege zwar 308 000 Euro unter dem Vorjahr, doch er sei immer noch hoch. "Das ist immer noch ein Saugeld", kommentierte Gemeinderat Roland Hübner (CSU) die Summe. Die Kreisumlage fällt wegen der niedrigeren Bemessungsumlage und wegen einer um 0,5 Punkte gesunkenen Umlageberechnung niedriger aus. Gemäß neuester Rechtsprechung müssen die Räte zur Festsetzung der Kreisumlage gehört werden. Die Kasendorfer Marktgemeinderäte billigten den Vorschlag.

Klärhäuschen soll weg

Am 9. Und 10. März führen die Wanderfreunde Heubsch ihren alljährlichen Volkswandertag durch. Der Markt Kasendorf erteilte die Erlaubnis, gemeindliche Straßen und Wege benutzen zu dürfen. Der Bauhof wird die Wanderstrecken, wo Straßen gequert werden, absichern. Die Internationalen Volkswandertage finden in diesem Jahr zum 50. Mal statt.

Die Marktgemeinderäte Kasendorf bekräftigten noch einmal ihren Beschluss, das Klärhäuschen in Welschenkahl abreißen zu wollen. Eine Gruppe wollte das Häuschen für Zusammenkünfte nutzen. Doch es handele sich um einen Geräteraum. Die Vorgaben für einen Aufenthaltsraum seien anders, erläuterte Verwaltungsleiter Herbert Schmidt. Da sich das Klärhäuschen im Außenbereich befindet, sei es nicht zulässig. "Es handelt sich nicht um ein privilegiertes Vorhaben. Es könnte sein, dass das Landratsamt eine Beseitigung fordert, wenn die Nutzung geändert wird", warnte Schmidt. "Wir können das eigentlich nicht zulassen. Wir würden ja einen Schwarzbau provozieren. Wir sollten bei dem Beschluss bleiben und das Häuschen abreißen", schlug der Bürgermeister Bernd Steinhäuser vor. Die Räte folgten dem Vorschlag der Verwaltung.

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