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Brose Bamberg will auch als Verein wachsen

Brose Bamberg ist in der Basket-Bundesliga und der Euroleague längst ein Markenzeichen, aber auch der e.V. hat eine Erfolgsgeschichte hinter sich: Seit März...
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Brose Bamberg ist in der Basket-Bundesliga und der Euroleague längst ein Markenzeichen, aber auch der e.V. hat eine Erfolgsgeschichte hinter sich: Seit März dieses Jahres weist er über 1000 Mitglieder und eine rasante Entwicklung nach oben auf. Bei der Mitgliederversammlung in der Baskidhall gab Erster Vorsitzender Norbert Burkard einen ausführlichen Rückblick auf die Saison 2016/17, wobei einige Zahlen für positives Aufsehen sorgten. "Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr wieder an die 13 000 Kinder bewegt, haben 100 Jugendevents durchgeführt und über 1000 Kinder sind in den Kiga-, Ballschul- und AG-Einheiten!"
Veranstaltungen wie die Camps, die Ballerz-Night, der Tag des Sports, die Basketball-Akademie, Präventionsseminare, das Training in der JVA, die Bamberger Ballschulen und Kiga-Basketball sorgen für eine Angebotspalette, die für Anziehungskraft sorgt.
Aber auch bei der Mitgliederentwicklung verläuft alles bestens: Anfang November meldete sich das 1111. Mitglied (darunter Maodo Lo) an, so dass die Basketball-Community in "Freak City" immer größer wird.
Da passt es gut ins Bild, dass der Verein schon im Februar ein sehr ehrgeiziges Projekt fixiert hat. Das Motto heißt "Vision 2021", wobei man anstrebt, die Zahl der Vereinsmitglieder auf 3000 zu steigern. Eine hohe Messlatte, die nur dann übersprungen werden kann, wenn die Arbeit weiterhin so nachhaltig angegangen wird wie bisher, ergänzt durch eine neuen Organisationsstruktur. Brose Bamberg e.V. soll breiter aufgestellt, die Aufgaben verteilt werden.
Auch wenn im Leistungsportbereich heuer ein deutscher Meistertitel ausgeblieben ist, sprach Burkard von einer "erfolgreichen Jugendarbeit", da viele einzelne Spieler auf das nächste Niveau gehoben worden seien.
Die Vereinsspitze hatte sich zur Wiederwahl gestellt: Das Führungsduo Norbert Burkard/Rolf Beyer und sowie Kassenwart Josef Zeleny erhielten das Vertrauen der Versammlungsgemeinde. Neu im Boot ist Sebastian Böhnlein als Schriftführer und Nachfolger von Björn Albrecht. Einstimmig wurden auch Gerald Fenn und Birthe Hecht zu neuen Kassenprüfern gewählt. Bertram Wagner
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