Kronach
Physik-Meisterschaft

Bronzemedaille für zwei Kronacher Gymnasiasten

Berin Becic und Frederik Gareis vom Frankenwald-Gymnasium in Kronach gewannen zusammen mit Sebastian Friedl vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth ...
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Berin, Frederik und Sebastian grübeln über eine Juryfrage. Foto: privat
Berin, Frederik und Sebastian grübeln über eine Juryfrage. Foto: privat
Berin Becic und Frederik Gareis vom Frankenwald-Gymnasium in Kronach gewannen zusammen mit Sebastian Friedl vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth in der Mannschaft vom Tao-Schülerforschungszentrum in Bayreuth die Bronzemedaille bei der deutschen Physikmeisterschaft für Jugendliche.


Simulationen zu einem Pendel

85 Jugendliche aus ganz Deutschland hatten sich für die Endrunde des deutschen Physik-Wettbewerbs GYPT (German Young Physicists Tournament) für Schülerinnen und Schüler qualifiziert, die in Bad Honnef bei Bonn stattfand. Die Mannschaft vom Tao-Schülerforschungszentrum in Bayreuth mit Berin Becic, Frederick Gareis (beide Frankenwald-Gymnasium, Kronach) und Sebastian Friedl (Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Bayreuth) gelangte über Regionalwettbewerbe in diese Endrunde. Sie errangen die Bronzemedaille am letzten Sonntag in Bad Honnef.
Berin stellte seine experimentellen Ergebnisse und anspruchsvollen Computersimulationen zu einem Pendel an einem Auslegearm vor, das einem Baukran gleicht. Frederik beschäftigte sich damit, wie man mit Schallwellen Teilchen in der Schwebe hält, einem aufstrebenden Anwendungsgebiet der Mikrophysik.
Sebastian untersuchte das faszinierende Phänomen des Curie-Motors, man könnte auch sagen, "wie heizt man einem Magneten ein". Frederik Gareis gelang auch in die engere Vorauswahl für die fünfköpfige deutsche Nationalmannschaft, die Deutschland bei der Physik-Weltmeisterschaft IYPT (International Young Physicist's Tournamnent) Ende Juli in Peking vertritt.


In englischer Sprache

Ihre Forschungsergebnisse präsentierten und diskutierten die Jugendlichen in englischer Sprache mit anderen Jugendmannschaften und mit der Fachjury im Konferenzzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef, wo sonst international hochkarätige Wissenschaftler tagen. Überaus angetan über die hohe Teilnehmerzahl, den Eifer und die sehr fundierten Physikkenntnisse der Jugendlichen zeigten sich Florian Ostermeier (Leiter des GYPT-Wettbewerbs) und Physik-Professor Walter Zimmermann von der Uni Bayreuth (Mitglied der Fachjury). "Beim GYPT können sich physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler mit Gleichgesinnten in Physik messen", sagt Ostermeier.
"Und wie in jeder anderen Mannschaftssportart sind hier gleichermaßen Teamgeist, Können und Fairplay gefragt." Gleichzeitig lernen die Jugendlichen von- und miteinander und knüpfen oft Freundschaften fürs Leben. red
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