Steinwiesen
steinwiesen.inFranken.de  Die Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen zog Bilanz für 2018.

BRK war 100 Mal aktiv

Die Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen konnte wieder auf ein sehr aktives und interessantes Jahr zurückblicken. 3241 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden in circa 100 Terminen geleistet. Darin sind all...
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Die Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen konnte wieder auf ein sehr aktives und interessantes Jahr zurückblicken. 3241 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden in circa 100 Terminen geleistet. Darin sind allein 33 Einsätze enthalten, die teilweise sehr zeitaufwendig waren.

Die schwindende Bereitschaft der BRK-Mitglieder macht es jedoch immer schwieriger, Dienste zu übernehmen und weitere Termine personell abzusichern. Trotz allem bemüht sich die Bereitschaft Steinwiesen, bei weltlichen und kirchlichen Terminen immer präsent zu sein, die Blutspendentermine, Sanitätstermine und Mittelbeschaffung wahrzunehmen und ihrem Wahlspruch "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" gerecht zu bleiben.

Der aktuelle Mitgliederstand beläuft sich auf 52, davon sind drei freie Mitarbeiter. Als neues Mitglied trat am 1. Januar Fabian Wunderlich der Bereitschaft bei. Bereitschaftsleiterin Katharina Wunder konnte berichten, dass 19 Sanitätsdienste abgesichert wurden. Leider sei festzustellen, dass bei den Sanitätsdiensten immer die gleichen Mitglieder dabei sind, sie würde sich wünschen, dass sich hier mehr Rotkreuzler einbringen würden.

Im Jahr 2018 wurden an vier Blutspendeterminen 309 Spender registriert, davon sieben Erstspender. 20 Helfer aus der Bereitschaft, dem Jugendrotkreuz und an ehrenamtlichen Helfern sind im Wechsel immer dabei und haben insgesamt 332 Stunden geleistet. Dafür ein herzliches "Vergelt's Gott". Es wäre jedoch wünschenswert, dass beim Aufbau (15 Uhr) und Abbau (20 Uhr) einige Männer mehr da sein könnten. Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Helfern in der Küche, Waltraud Kämpfer, der Familie Reißig und Familie Roth.

Leider musste man feststellen, dass die Spendenbereitschaft stetig abnimmt. Die treuen Mehrfachspender werden älter und an Nachwuchs mangelt es. "Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, wie viel man mit einer Spende helfen kann", so Katharina Wunder. Der nächste Blutspendetermin ist am Freitag, 3. Mai.

Einsatzfreudige Jugend

Die Leiterin des Jugendrotkreuzes (JRK), Katharina Wunder, berichtete, dass es auch 2018 wieder gute Erfolge beim Bezirkswettbewerb gegeben hat. Paula Smettane durfte erstmals in der Altersstufe III zusammen mit den "Groußn" starten. Betreuerin war hier Katharina Wunder und es wurde Platz 6 (von 8 Gruppen) und in der Spielewertung Platz 5 erreicht.

Zahlreiche Aktivitäten bereicherten das Jahr und neben dem Mithelfen beim Blutspenden, dem eigenen Sommerfest und der Teilnahme am Kinderumzug wurde wieder ein Glückshafendienst in Kronach geleistet. Beim Nikolausmarkt boten die JRK-ler frische Waffeln an und auch bei der Weihnachtsfeier der Bereitschaft war man dabei. Neun Jugendliche vertieften in 20 Gruppenstunden das Rotkreuz-Wissen und erlernten die Erste Hilfe und auch das Miteinander bei Ausflügen, Freizeitaktivitäten oder Plätzchenbacken wurde gepflegt. Das Jugendrotkreuz und die Bereitschaft sind auch auf Facebook vertreten, dort können aktuelle Meldungen und Wissenswertes nachgelesen werden.

Bereitschaftsleiterin Katharina Wunder ging bei ihrer Vorschau auf die wieder zahlreich anfallenden Termine (siehe Infokasten) ein. Sie dankte bereits jetzt allen, die sich bei den Diensten oder im kulturellen Bereich mit einbringen.

Kreisbereitschaftsleiter Martin Schmidt ging auf die vielen Termine und Aktivitäten 2018 vor allem auf Kreisebene ein. Die 3241 Stunden, die in Steinwiesen geleistet wurden, seien beachtlich. Viele Dienste seien nur möglich, wenn sie von mehreren Bereitschaften gemeinsam abgedeckt werden. Er erinnerte an die Einweihung des neuen Dienstleistungszentrums, wo man endlich eine zentrale Einlagerung aller Gerätschaften hat. 2019 soll auch im Norden ein solches Zentrum im Bauhof Nord in Ludwigsstadt eingeweiht werden.

Schmidt ging darauf ein, dass bei Diensten und auch Einsätzen immer mehr die Ehrenamtlichen gefordert werden, besonders abends und am Wochenende. Die vielen Schichtarbeiter fallen hier natürlich besonders ins Gewicht. Der Traumatag zusammen mit den Bereitschaften um Saalfeld wurde wieder sehr gut angenommen und soll auch in 2019 wieder stattfinden.

Schmidt gab bekannt, dass das Konzept für die Retter- und Helferfreistellung, das seit 2017 auch für das BRK gilt, nun auch ab Januar 2019 die Entlohnung bei bestimmten Lehrgängen beinhaltet. Er machte darauf aufmerksam, dass auf Kreisebene Ausbildungen angeboten werden, die die Bereitschaftsmitglieder auch nutzen sollten.

Für Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes ist die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ein sehr wichtiger Punkt der Arbeit des Kreisverbandes. Das BRK müsse attraktiver für junge Menschen werden. "Wir müssen die sozialen Medien nutzen, um die Jungen anzusprechen. Und wir müssen ihnen etwas bieten, wobei sie Spaß haben", betonte Beierwaltes. Susanne Deuerling

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