Ebern
Ausbildungsberufe

BRK stellt sich bei der Berufsmesse am Gymnasium vor

Für die angehenden Abiturienten des Friedrich-Rückert-Gymnasiums rückt ab der 10. Jahrgangsstufe die spätere Berufswahl in den Fokus. Am morgigen Samstag ve...
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An ihrer Tätigkeit beim BRK im Rettungsdienst haben die beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden Stefan Hofmann und Julian Vetter sowie Notfallsanitäter-Schüler Lukas Krapf (von links) viel Freude. Bei der Berufsmesse am Friedrich-Rückert-Gymnasium informiert das BRK über Ausbildungsmöglichkeiten und soziales Engagement. Foto: M. Will/BRK
An ihrer Tätigkeit beim BRK im Rettungsdienst haben die beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden Stefan Hofmann und Julian Vetter sowie Notfallsanitäter-Schüler Lukas Krapf (von links) viel Freude. Bei der Berufsmesse am Friedrich-Rückert-Gymnasium informiert das BRK über Ausbildungsmöglichkeiten und soziales Engagement. Foto: M. Will/BRK
Für die angehenden Abiturienten des Friedrich-Rückert-Gymnasiums rückt ab der 10. Jahrgangsstufe die spätere Berufswahl in den Fokus. Am morgigen Samstag veranstaltet das Gymnasium von 10 bis 14 Uhr in Kooperation mit fast 30 Unternehmen, sozialen Einrichtungen, Banken und öffentlichen Einrichtungen für seine Schüler der 10. bis 12. Jahrgangsstufe eine Berufsmesse. Dabei bietet sich den Schülern Gelegenheit, erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und sich über verschiedene Berufe zu informieren.
An der Berufsmesse beteiligen sich in Zusammenarbeit auch die beiden Kreisverbände Bamberg und Haßberge des Roten Kreuzes. Dabei soll vor allem das neue Berufsbild des Notfallsanitäters vorgestellt werden, ebenso die Möglichkeit, beim BRK als Rettungssanitäter zu arbeiten oder für zwölf bis 18 Monate als Bundesfreiwilligendienstleistender, kurz: Bufdi, im Rettungsdienst.
Den Bundesfreiwilligendienst nutzen viele junge Erwachsene, um nach dem Abitur beispielsweise auf einen Studienplatz zu warten, sich sozial für die Gesellschaft zu engagieren und erste Einblicke in die Berufswelt zu erhalten. "Die Rückmeldungen der bisherigen Bufdis sind durchwegs positiv", berichtet Michael Will, der beim BRK-Kreisverband Haßberge für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Das BRK bietet den jungen Menschen innerhalb des Bufdi-Dienstes zudem an, sich kostenlos weiterbilden zu lassen und die Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren. Nach bestandener Prüfung zum Rettungssanitäter ist der Einsatz als verantwortlicher Transportführer auf dem Krankentransportwagen ebenso möglich wie der Dienst auf dem Rettungswagen als Partner des Rettungsassistenten oder als Fahrer und Assistent des Notarztes.
Ein Beispiel, dass man als "Bufdi" beim BRK im Rettungsdienst die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben legen kann, zeigt das Beispiel von Julian Denninger aus Ermershausen. Der ehemalige Abiturient war an der Rettungswache in Ebern als "Bufdi" tätig, absolvierte die Prüfung zum Rettungssanitäter, ließ sich anschließend zum Rettungsassistenten ausbilden und studiert jetzt Medizin.


Bufdi-Dienst als Rettungshelfer

Beim BRK-Kreisverband Haßberge leisten derzeit an der Rettungswache in Ebern Stefan Hofmann aus Lußberg und Julian Vetter aus Rentweinsdorf ihren Bufdi-Dienst als Rettungshelfer ab. Sie haben 2017 am Friedrich-Rückert-Gymnasium Abitur gemacht und entschieden, sich ein Jahr lang sozial für die Gesellschaft zu engagieren. Momentan absolvieren beide ihr Klinik- und Pflegepraktikum in Vorbereitung auf die Prüfung zum Rettungssanitäter. Die jungen Männer werden bei der Berufsmesse interessierten Schülern Rede und Antwort stehen und aus ihrem Alltag erzählen.
Mit dabei ist auch Julia Neubauer aus Ebern. Die junge Frau hat ebenfalls am FRG ihr Abitur abgelegt und sich anschließend für eine Berufsausbildung zur Notfallsanitäterin entschieden. Diese dauert drei Jahre und beinhaltet neben Blockunterricht in der Notfallsanitäterschule Würzburg zahlreiche Praktika in Krankenhäusern und Lehrrettungswachen, auf denen den "NotSan"-Schülern erfahrene Praxisanleiter im Alltag zur Seite stehen.
Die BRK-Kreisverbände Bamberg und Haßberge werden bei der Berufsmesse zwei Vorträge in den Mittelpunkt rücken. So stellen Tilman Bördlein und sein Kollege Daniel Möller vom KV Bamberg ab 10.15 Uhr das Berufsbild des Notfallsanitäters vor und ab 11.15 Uhr gibt es Informationen zur Ausbildung zum Rettungssanitäter und über den Bundesfreiwilligendienst.
Gleichzeitig präsentiert sich das Rote Kreuz in der Schule mit einem Informationsstand, für den der KV Haßberge verantwortlich zeichnet. Dort gibt es die Möglichkeit, mit den Bufdis Stefan Hofmann und Julian Vetter, Notfallsanitäter-Schülerin Julia Neubauer und Rettungssanitäter Michael Will ins Gespräch zu kommen. Auf dem Pausenhof kann ein Rettungswagen besichtigt werden. red
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