Dietersdorf

Brasch lässt eine erfolgreiche Ära enden

Mit stehenden Ovationen bei der Hauptversammlung im Sportheim bekundeten die Anwesenden dem scheidenden Kommandanten, Wolfgang Brasch, ihren Respekt. Dieser hatte in einer emotionalen Rede seinen Absc...
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Neuwahlen und Ehrungen, aber insbesondere der Abschied von Wolfgang Brasch (vorne, Zweiter von rechts) prägten die Hauptversammlung der Dietersdorfer Feuerwehr. Foto: Bettina Knauth
Neuwahlen und Ehrungen, aber insbesondere der Abschied von Wolfgang Brasch (vorne, Zweiter von rechts) prägten die Hauptversammlung der Dietersdorfer Feuerwehr. Foto: Bettina Knauth
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Mit stehenden Ovationen bei der Hauptversammlung im Sportheim bekundeten die Anwesenden dem scheidenden Kommandanten, Wolfgang Brasch, ihren Respekt. Dieser hatte in einer emotionalen Rede seinen Abschied nach 24 Jahren verkündet. Stellvertretend übergab Brasch "das Pflänzchen Feuerwehr Dietersdorf" an Bürgermeister Maximilian Neeb (Freie Wähler) und Kreisbrandrat Manfred Lorenz: "Passt schön drauf auf, damit es weiter gedeiht und zu unser aller Sicherheit zu einem starken Baum weiter wächst", schloss Brasch.

Nur um die Feuerwehr sei es ihm stets gegangen, betonte der 54-Jährige in seinem Rückblick. "Ein wichtiger Punkt in allem Bestreben war mir die Zusammengehörigkeit der Feuerwehren im Stadtgebiet", sagte Brasch. Diese habe er durch Kinderfeuerwehr, die Seßlacher Jugendfeuerwehren sowie gemeinsamen Übungen und Leistungsprüfungen eingefordert und gefördert. Die Nachwuchsgewinnung legte er auch seinem Nachfolger ans Herz und appellierte an alle Kameraden den neuen Chef zu unterstützen. . "Seine" Wehr ernannte ihn auf Vorschlag des Vorstands zum Ehrenkommandanten.Die Dietersdorfer Wehr zählt 50 Aktive, 4 Anwärter und 15 Mitglieder der Kinderfeuerwehr. "Aus verschiedenen Stadtteilen verzeichnen wir reges Interesse an unseren Florianskäfern", berichtete Brasch. Weil es nur gemeinsam gehe, freue er sich, dass die Stadt dem Antrag zustimmte, die Kinderfeuerwehr als eigenständige Abteilung der aktiven Wehr zu übernehmen. Brasch: "Für mich ein klares Zeichen zum Stellenwert der Kinderwehren im Stadtgebiet".

Kinderwehr hat sich bewährt

Auch im vergangenen Jahr wechselte wieder ein Jugendlicher an die Jugendfeuerwehr. "Diese profitiert sich von der Kinderfeuerwehr und somit geht das Konzept des Feuerwehraufbaus bei uns auf", sagte Hildegard Brasch in ihrem Bericht. Ansonsten sei es schwer, neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen, bestätigte Jugendwart Sebastian Häfner. "Das war eine ganz schöne Verjüngungskur", konstatierte Bürgermeister Neeb. Es freue ihn, wie die Älteren und Erfahrenen die Jüngeren unterstützten, fügte er hinzu. Es werde künftig nur gemeinsam gehen. "Ihr Dietersdorfer läutet ein neues Zeitalter ein", sage Kreisbrandrat Manfred Lorenz. Es freue ihn, dass junge Nachwuchskräfte nun Verantwortung übernähmen. Mit Blick auf den vollen Saal erinnerte Lorenz an Braschs Start: "Damals waren die Reihen nicht so gefüllt!" Doch der neue Kommandant habe von Anfang an auf die Jugend gesetzt und das kontinuierlich vorangetrieben. "Wolfgang ist vorangegangen und hat viele Junge für den Feuerwehrdienst begeistert", hob der Kreisbrandrat hervor. Außerdem habe er sich über die Flurgrenzen Dietersdorfs hinaus engagiert. Für sein Engagement überreichte Lorenz an Brasch eine förmliche Anerkennung. Neeb lobte die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Ob Arbeitseinsatz am "Haus der Bäuerin" oder erneute Ausrichtung des Jugendleistungsmarschs: Die Dietersdorfer Wehr sei zu jedem Kraftakt bereit und habe 2019 wieder viel geschafft. Mit der Kinder- und Jugend-Feuerwehr verfüge sie über ein "vernünftiges Standbein" und dank der vom Stadtrat beschlossenen Investitionen eine gute Ausstattung, die Schritt für Schritt weiter verbessert werde.

Das war alles los 2019

14 Einsätze, 1 Sicherheitswache und 2 Alarmübungen standen 2019 zu Buche. Der vom scheidenden Vorsitzenden, Christian Finzel, vorgeschlagenen Erhöhung des Mitgliedsbeitrags auf fünf Euro stimmten bei einer Enthaltung alle anwesenden Mitglieder zu. Bettina Knauth

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