Kleukheim

Brand war schnell unter Kontrolle

140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und THW waren am Mittwoch wegen eines Wohnhausbrandes in Kleukheim im Einsatz. Die Flammen richteten Schaden von rund 60 000 Euro an. Verletzt wurde niemand.
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Für das Ebensfelder Drehleiterfahrzeug war der Wohnhausbrand in Kleukheim der erste scharfe Einsatz. Foto: News5/Merzbach
Für das Ebensfelder Drehleiterfahrzeug war der Wohnhausbrand in Kleukheim der erste scharfe Einsatz. Foto: News5/Merzbach
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Matthias Einwag Um 10.45 Uhr wurde am Mittwoch die Feuerwehr über die Integrierte Leitstelle (ILS) alarmiert, weil ein Wohnhaus an der Kleukheimer Hauptstraße brannte. Dichter Qualm stieg aus dem frisch sanierten Wohngebäude auf. Weil nicht auszuschließen war, dass Personen in Gefahr waren und wegen der sehr engen Bebauung im Kleukheimer Ortskern wurden 100 Feuerwehrleute sowie 20 Helfer des THW und 20 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes nach Ebensfeld beordert.

Bei den Löscharbeiten musste der Dachstuhl von außen geöffnet werden. Die Feuerwehren hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Schon um 10.45 Uhr konnte Kreisbrandrat Timm Vogler "Feuer in Gewalt" konstatieren, sagte Kreisbrandinspektor Oliver Schardt. Gegen 11.30 Uhr war das Feuer ganz erstickt.

Der Kreisbrandrat war mit den Leistungen der Einsatzkräfte sehr zufrieden. Er lobte den "professionellen Einsatz", bei dem mit wenig Wasser gelöscht worden sei: "Der Wasserschaden hält sich in Grenzen."

Für die Ebensfelder Feuerwehr war es der erste Einsatz mit der erst kürzlich am Ort stationierten Drehleiter. Die Ausbildung habe Früchte getragen, sagte Timm Vogler, die Drehleiter sei richtig in Stellung gebracht und sehr gut bedient worden.

Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden auf rund 60 000 Euro. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelte vor Ort zur Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist der Brand unter dem Dach ausgebrochen. Die Bewohner - eine vierköpfige Familie - seien zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus gewesen. Wahrscheinlich war ein technischer Defekt an der Kaminanlage Auslöser des Brandes. Der Kreisbrandrat erklärte, dass ein Blechteil am Übergang des Schlotes in den Beton von den Einsatzkräften rotglühend vorgefunden wurde.

Weil für die Nacht starke Regenfälle gemeldet worden waren, dichteten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) das Wohnhausdach provisorisch mit Folie ab.

Die Kleukheimer Ortsdurchfahrt war am Mittwoch während der Löscharbeiten bis 12 Uhr komplett gesperrt.



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