Bramberg
CSU-Rundgang

Bramberger haben zwei große Anliegen

Die Ortsbewohner des Eberner Stadtteils Bramberg wünschen sich mehr Informationen. Mit Hilfe von Fördergeldern soll das alte Schulgebäude in Bramberg zu einer Sozialwohnung und zu Gemeinschaftsräumen ...
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Die Ortsbewohner des Eberner Stadtteils Bramberg wünschen sich mehr Informationen. Mit Hilfe von Fördergeldern soll das alte Schulgebäude in Bramberg zu einer Sozialwohnung und zu Gemeinschaftsräumen umgebaut werden. Das hatte der Stadtrat Ebern bereits vor einiger Zeit beschlossen. Baubeginn sollte demnach in diesem Herbst sein. Geschehen sei bislang allerdings noch nichts, bedauert die Eberner CSU, deren Vertreter Bramberg dieser Tage besucht haben.

Über die Verzögerungen ärgern sich die Bramberger, wie Bürgermeisterkandidat Sebastian Ott (CSU) und die Kandidaten der Stadtratsliste bei einer Ortsbegehung erfuhren. Was den Bewohnern von Bramberg besonders sauer aufstößt, sei die Intransparenz, heißt es in der Mitteilung des Ortsverbandes weiter: Es seien bisher keine Gründe für die Verzögerung des Baubeginns genannt worden. Dabei wünschten sich die Ortsbewohner mehr Information.

Der Ortssprecher Wolfgang Hepp führte durch den Stadtteil, von dessen 200 Einwohnern zahlreiche zur Begehung erschienen waren. Sebastian Ott zeigte sich beeindruckt: "Man sieht und spürt die starke Dorfgemeinschaft der Bramberger, die den Ort zu etwas ganz Besonderem macht." Die Anliegen der Bewohner nimmt er den Angaben zufolge sehr ernst.

So gibt es neben dem Umbau der alten Schule ein weiteres Thema, bei dem der Ort laut CSU-Angaben nicht vorankommt: Aufgrund von häufigeren Einsätzen möchte die Feuerwehr ein neues Fahrzeug anschaffen - mit Blaulicht. Dafür müsste das Feuerwehrgebäude erweitert werden. Ein bereits im Jahr 2014 dazu eingereichter Antrag sei allerdings bis heute nicht hinreichend beantwortet worden, hieß es. Sebastian Ott sieht das Problem: "Bisher fährt die Feuerwehr ihre Einsätze mit dem klassischen Bulldog-Anhänger. Ein Fahrzeug mit Blaulicht ist allerdings wichtig. Da geht es nicht um eine Spielerei, sondern um die Sicherheit aller Beteiligten."

Am Mut zur Veränderung fehlt es den Brambergern jedenfalls nicht, wie die Besucher bemerkt haben. Genauso wenig wie an Ideen. Für den alten Reiterhof in der Ortsmitte, der sich in einer Insolvenzmasse befindet und dessen Gebäude bereits verfallen, gibt es Pläne. Sofern die Gemeinde das Gelände kaufen würde, könnten die alten Gebäude abgerissen und der dadurch entstandene Raum für die Gestaltung eines Ortskerns und dringend benötigte Bauplätze genutzt werden. Ein Vorhaben, das bei Sebastian Ott Gehör findet. Denn wie in anderen Ortsteilen ist der Mangel an Bauplätzen auch in Bramberg ein Problem: "Es darf aber nicht sein, dass junge Menschen, die gerne im Ort bleiben würden, wegziehen müssen, weil sie keinen Platz zum Wohnen finden", sagt Sebastian Ott. Zumal Bramberg nicht zuletzt dank seines aktiven Vereinslebens ein attraktiver Wohnort sei. red

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