Marktschorgast

Borkenkäfer frisst am Ertrag

Die Bewirtschaftung des Gemeindewalds lohnt sich für den Markt Marktschorgast finanziell nicht mehr.
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Der Borkenkäfer hat auch den Bäumen im Marktschorgaster Gemeindewald gehörig zugesetzt. Foto: Archiv/dpa
Der Borkenkäfer hat auch den Bäumen im Marktschorgaster Gemeindewald gehörig zugesetzt. Foto: Archiv/dpa

Die Bewirtschaftung des Gemeindewalds bringt dem Markt Marktschorgast nicht mehr den Ertrag früherer Jahre. Das teilte Bürgermeister Hans Tischhöfer am Donnerstagabend dem Gemeinderat mit. Gerade einmal ein Überschuss von 1025 Euro sei 2019 übriggeblieben, und für dieses Jahr sehe es auch nicht viel besser aus.

Der Grund liegt laut Tischhöfer beim Borkenkäfer, auch 2019 sei von der Aufarbeitung des Käferholzes geprägt gewesen. Beide Jahresbetriebsnachweise hatte Forstamtsfrau Anja Mörtlbauer erstellt.

Wie der Bürgermeister aufzeigte, sei im vergangenen Jahr eine Einnahme von 36 978 Euro bei der Holzernte erzielt worden. Für den Naturschutz sei ein Zuschuss von 1920 Euro gewährt worden, insgesamt hätten sich die Ausgaben auf 37 905 Euro summiert.

Zustimmung fand auch der Betriebsplan 2020, der voraussichtlich mit Einnahmen von 42 911 Euro und Ausgaben von 41 194 Euro abschließt. "Wir können nur hoffen, dass 2020 wieder ein Waldjahr wird", meinte Hans Tischhöfer.

Die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl erhalten für den Sonntag ein Erfrischungsgeld von 40 Euro und für den Montag 20 Euro. Die Mitglieder des Wahlausschusses bekommen pro Sitzung 20 Euro.

Hans Tischhöfer gab noch bekannt, dass die Zweckvereinbarung über die interkommunale Zusammenarbeit bei Datenschutz und Informationssicherheit rückwirkend zum 1. Januar 2019 unterzeichnet worden sei. Die beteiligten Kommunen hätten nun mit dem Verwaltungsbeamten Ingomar Hofmann aus Thurnau einen gemeinsamen Ansprechpartner.

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