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Forchheim
poxdorf.inFranken.de  Der Geehrte etablierte Böllerschützen als starke Einheit im Verband

Böllerschützen würdigen Adolf Reusch

Adolf Reusch aus Poxdorf im Landkreis Forchheim steht seit 20 Jahren an der Spitze der Böllerschützen in Oberfranken. Für seinen herausragenden Einsatz, auch als stellvertretender Bezirksschützenmeist...
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Die geehrten oberfränkischen Böllerschützen, die Bezirksböllerreferent Adolf Reusch und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel auszeichneten (von links): Heinz Riedel, Jutta Reusch, Hans-Georg Rebhan, Adolf Reusch, Roland Schmitt, Georg Kraus, Hubert Marr, Thomas Heumann, Robert Linz, Alexander Hummel, Peter Rösch und Peter Pinzer.  Fotos: BSSB Oberfranken
Die geehrten oberfränkischen Böllerschützen, die Bezirksböllerreferent Adolf Reusch und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel auszeichneten (von links): Heinz Riedel, Jutta Reusch, Hans-Georg Rebhan, Adolf Reusch, Roland Schmitt, Georg Kraus, Hubert Marr, Thomas Heumann, Robert Linz, Alexander Hummel, Peter Rösch und Peter Pinzer. Fotos: BSSB Oberfranken
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Adolf Reusch aus Poxdorf im Landkreis Forchheim steht seit 20 Jahren an der Spitze der Böllerschützen in Oberfranken. Für seinen herausragenden Einsatz, auch als stellvertretender Bezirksschützenmeister, ist er ausgezeichnet worden.

Als Adolf Reusch 1998 an die Spitze der oberfränkischen Böllerschützen berufen wurde, fanden diese im Bezirksverband des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB) noch wenig Beachtung. Heute werden sie, insbesondere mit Blick auf die Traditionspflege, als Eckpfeiler im BSSB Oberfranken verstanden.

Großartiger Einsatz

Reusch gelang es mit großem Engagement, Überzeugungskraft und Hartnäckigkeit, die Bedeutung des Böllerschießens herauszustellen, Mitstreiter zu gewinnen und das Ansehen dieser Schützen zu stärken. Große Unterstützung fand er dabei beim früheren Bezirksschützenmeister Volker Gottfried (Bayreuth) und seinem Nachfolger Alexander Hummel (Bamberg).

Adolf Reusch gelang es, die Böllerschützen als starke Einheit im Bezirksverband zu etablieren. Er sucht ständig den Dialog, wirkt ausgleichend und wirbt unermüdlich für die Belange seiner Truppe. Heute, so Bezirksschützenmeister Hummel: "Sprechen die oberfränkischen Böllerschützen mit einer Stimme: im Verband, gegenüber Behörden und der Politik."

Reusch, der als stellvertretender Landes-Böllerreferent im ganzen Freistaat Achtung genießt, gilt als einer der wichtigsten Vertreter seiner Schützensparte in Nordbayern. In Oberfranken sind 70 Böllergruppen aktiv, in denen rund 650 Schützen mitwirken. Die Struktur des Böllerwesens in Oberfranken habe Modellcharakter und sei ein Vorbild für ganz Bayern. Das gehe maßgeblich auf das Wirken Reuschs zurück, würdigte Alexander Hummel. Das unterstrich stellvertretender Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier. Äußeres Zeichen des Dankes war die Ehrenplakette für besondere Verdienste um das Böllerwesen in Oberfranken, die Adolf Reusch in Empfang nehmen konnte.

Adolf Reusch sagte in seinem Rückblick: "Die ersten Jahre als Böllerreferent waren sehr hart und mit viel Arbeit verbunden." Auf Empfehlung des heutigen stellvertretenden Landesschützenmeisters Hans-Peter Gäbelein (Kulmbach) suchte sich Reusch in jedem oberfränkischen Schützengau Referenten, die ihn entlasteten und mit ihm gemeinsam an einem Strang zogen. So konnte sich das Böllerwesen in Oberfranken zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln.

Konsequent auf Sicherheit achten

In seinem Jahresrückblick ging Reusch auf Böllertreffen ein, an denen oberfränkische Schützen teilnahmen. Dabei wies der Bezirksreferent eindringlich darauf hin, die Sicherheitsregeln konsequent einzuhalten. Dazu gehören die korrekte Aufstellung am Schießplatz, keine Gefährdung nebenstehender Schützen und genügend Sicherheitsabstand zu Zuschauern.

Die Herbsttagung in Himmelkron bot den Rahmen, verdiente Böllerschützen zu ehren. Das Böller-Ehrenzeichen in Silber des BSSB erhielt Robert Linz (Trailsdorf), die Böller-Ehrennadel des Bezirks Oberfranken mit Goldkranz Heinz Riedel (Creußen).

Die Böller-Ehrennadel des Bezirks Oberfranken mit Silberkranz ging an Georg Kraus (Kirchehrenbach), Hubert Marr (Schwürbitz), Roland Schmitt (Großenbuch), Thomas Heumann (Effeltrich) und Peter Rösch (Neudrossenfeld). red

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