Dittersbrunn

Blicke in eine unberührte Natur

Rund um den Dornig gibt es einiges zu erforschen und vor allen Dingen sehr viel zu sehen.
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Herrliche Motive vermitteln sich dem aufmerksamen Wanderer unterwegs. Foto: Günther Reinlein
Herrliche Motive vermitteln sich dem aufmerksamen Wanderer unterwegs. Foto: Günther Reinlein
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Fantastische Ausblicke und herrliche Pfade bietet unser letzter Wandertipp rund um den Dornig, der dem Wanderer mit zwei Abkürzungsvarianten und der beliebigen Kombinierbarkeit der einzelnen Teilschleifen zusätzliche Alternativen offen hält.

Die Haupttour startet am idyllisch gelegenen Wanderparkplatz in Stublang am nördlichen Ortsrand, von wo aus man nach etwa 400 Metern die Hinweistafel 2563 in der Ortsmitte erreicht. Man orientiert sich ab hier an der grünen Raute, die auf dem größten Teil dieser Wanderung der Begleiter sein wird. Nach Durchquerung des südlichen Ortsteils von Stublang entlang des glasklaren Döritzbaches biegt man rechts ab und folgt der grünen Raute gemeinsam mit dem Keltenweg F. Es geht gleich steil bergauf. Die etwa 200 zu überwindenden Höhenmeter stellen den einzigen nennenswerten Anstieg dieser Tour dar.

Kurze Verschnaufpausen

Schon jetzt lohnt der Blick zurück ins Tal sowie auf die Staffelbergregion, zudem bieten sich einige attraktive Ruhebänkchen für eine kurze Verschnaufpause an. An Tafel 0020, wo der Keltenweg F geradeaus weiter verläuft, hält man sich mit der grünen Raute rechts auf dem abbiegenden Feldweg, den man nach etwa 200 Metern links wieder verlässt. Jetzt leitet ein herrlicher Pfad zu einem weiteren Feldweg an einer Schlehenhecke, hinter der sich eine urgemütliche Sitzgruppe verbirgt.

Von hier bietet sich unbedingt ein etwa 300 Meter langer Abstecher zum Dornigplateau an, indem man an der Sitzgruppe vorbei die Fuhr hochläuft und den Pfeilen folgt. Diese lotsen links am Waldrand entlang bald auf einen Forstweg, auf dem man rechts wenige Meter läuft und sogleich links auf einen schmalen Trampelpfad wechselt, auf dem man schräg den Hang hoch das Dornigplateau ansteuert.

Oben angekommen sind es links bis zum Nordabbruch des Plateaus keine 100 Meter, die für die knapp 30 Höhenmeter Aufstieg mit fantastischen Ausblicken auf die Gleichberge, den Thüringer Wald und die Staffelbergregion mit Uetzing und den Lautergrund belohnen. Vom Ausgangspunkt des Abstechers folgt man in nördliche Richtung weiter der grünen Raute und gelangt wieder auf den ursprünglichen Feldweg, der links seine Fortsetzung findet. Bald eröffnen sich schöne Blicke auf den Veitsberg, und man stößt bei Hinweistafel T 2568 auf den Gottesgartenweg (blaue Basilika auf gelblichem Grund). Hier bestünde die erste empfehlenswerte Einkehrmöglichkeit, indem man geradeaus das Naturfreundehaus ansteuert (ausgeschildert). Setzt der Wanderer ab der besagten Hinweistafel seine Tour nun gemeinsam mit der grünen Raute und dem Gottesgartenweg fort, gelangt er auf sehr ansprechenden Pfaden zur Hochfläche. An der Schutzhütte (vor kurzem abgerissen, wird aber wieder neu errichtet), wo die Abkürzungsvarianten 1 und 2 dieser Tour mit der grünen Raute und dem Gottesgartenweg abzweigen, orientiert man sich bis zur Küpser Linde geradeaus am 8er-Weg (weiße 8 auf rotem Grund). Dort erwarten einen erneut ein grandioser Blick (mit Panoramaliege), diesmal gen Süden auf Bamberg mit Altenburg gerichtet, sowie herrliche Verweilzonen.

"Teufelsloch" ist in der Nähe

Der Rückweg führt über den Keltenweg K wieder in nördliche Richtung, zunächst auf einem kleinen Pfad, später auf einem Forstweg. Nach einer steileren Passage bergab trifft man erneut auf den Gottesgartenweg (Tafel 2577), dem man links abbiegend folgt und ohne größere Steigungen zur Wegkreuzung in der Nähe des so genannten "Teufelslochs" gelangt. Die grüne Raute bringt den Wanderer schließlich auf einem befestigten Weg ohne größere Gefälle ins Tal nach Stublang, dem Ausgangspunkt der Tour, zurück.

Nachdem man von Richtung Naturfreundehaus herkommend die Hochfläche mit der Schutzhütte erreicht hat, zweigen die beiden Abkürzungsvarianten dort links ab. Bei Variante 1 nimmt man noch vor der Schutzhütte die Spitzkehre, von der Schutzhütte aus zurückblickend den rechten Weg. Dieser entspricht im Grund der alten Trasse des Keltenwegs F, auf der nur noch Reste der alten Markierungen vorzufinden sind. Nachdem man rechts in den Wald eingetaucht ist, hält man sich auf wunderschönen Waldpfaden immer geradeaus, stets entlang der westlichen Abfallkante des Plateaus. Von dieser entfernt man sich erst wieder kurz vor Ende dieses attraktiven Streckenabschnitts, bevor man beim Funkmast auf den Forstweg stößt, auf dem der umgelegte Keltenweg F nun verläuft. Wichtig erscheint hier die Anmerkung, dass man sich bei dieser Abkürzung den anfänglichen Abstecher zum Nordplateau des Dornig sparen könnte, da man, wenn man den Forstweg weiter läuft, nach wenigen Metern die Gelegenheit zu diesem Abstecher - allerdings von der anderen Seite - hat und die Aussichtskante nach zwei Minuten bequem erreicht. Nach etwa einem halben Kilometer trifft man am "Lassopunkt" dieser Abkürzungsvariante wieder auf die grüne Raute. Die Variante verläuft ausschließlich über die grüne Raute und spart gewissermaßen den Bogen zur Küpser Linde aus. Man entscheidet sich nach der Schutzhütte für den Forstweg links. Gemeinsam mit dem Gottesgartenweg gelangt man so nach dem "Teufelsloch" wieder auf die Forststraße, die bereits bei der Haupttour als Rückweg bergab nach Stublang erwähnt wurde.

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