Bischberg
Gemeinderat

Bischberger Hallenbad soll 2021 fertig sein

Ernst wird es langsam mit der Generalsanierung des Hallenbades Bischberg. Das 40 Jahre alte Gebäude ist mittlerweile außer Dienst gestellt, deshalb hatte der Gemeinderat Bischberg bereits im letzten J...
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Ernst wird es langsam mit der Generalsanierung des Hallenbades Bischberg. Das 40 Jahre alte Gebäude ist mittlerweile außer Dienst gestellt, deshalb hatte der Gemeinderat Bischberg bereits im letzten Jahr die Plafog Planungsgesellschaft mit den ersten Generalplanungsleistungen zur Sanierung des Hallenbades beauftragt.
Die letzten Planungen hierfür wurden nun mit 16:3 Stimmen vergeben, um Fördergelder beantragen zu können. Manfred Klaus von der Plafog Planungsgesellschaft stellte die neuesten Planungen vor.


Drei Millionen Euro Eigenanteil

Die genaue Inspektion des alten Hallenbades ergab demnach einigen Überraschungen, so wurden Betonschäden festgestellt, die nun saniert werden müssen. Das alte Hallenbad wird entkernt bis auf den Rohbau, verbaut wird die neueste Technik in Heizung, Lüftung und Badewasser, damit sei der Betrieb des Hallenbades auch wirtschaftlicher als zuvor. Neue Umkleidekabinen, zweimal zehn Duschen samt Wickelraum runden das Gesamtprojekt ab.
Die Gesamtbaukosten für die Generalsanierung sollen nach den Berechnungen der Fachleute rund 4,5 Millionen Euro betragen, erwartet werden Fördergelder von rund 1,5 Millionen Euro, so dass der Eigenanteil der Gemeinde wohl bei rund drei Millionen Euro liegen wird.


Wieder wie neu

Während einige Gemeinderäte Bedenken wegen einer möglichen Teuerung des Projekts äußerten, zeigten sich Bürgermeister Johann Pfister (CSU) und Geschäftsstellenleiter Michael Dütsch zuversichtlich: Die Hallenbadsanierung sei im Haushalt eingestellt, das Ganze könne ohne Schuldenaufnahme bewerkstelligt werden. Am Ende habe das Bischberger Hallenbad Neubaustandard, mit einer Fertigstellung könne 2021 gerechnet werden.
Neben diversen Änderungen von Bebauungsplänen befasste sich das Gremium mit dem Breitbandausbau und hier speziell mit der Anbindung der Grund- und Mittelschule Bischberg an das Glasfasernetz. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Firma Reuther NetConsulting mit dem Planungs- und Beratungsleistungen in Höhe von knapp 5000 Euro zu beauftragen.
Um die Qualität der Breitbandversorgung im Gemeindegebiet mit dem Aufbau einer Leerrohrinfrastruktur bei größeren Baumaßnahmen sicherzustellen, beauftragte der Gemeinderat ebenso einstimmig dieselbe Firma mit Planungs- und Beratungsleistungen zur Verbesserung der Breitbandversorgung. Hierfür wurden 11 959 Euro genehmigt.
Vergeben wurden auch Kanalsanierungsarbeiten im Röthelbachweg in Bischberg, wo die vorhandene Leitung ersetzt wird. Nach einstimmigem Beschluss betragen die Kosten hier 77 664 Euro.


Raimund Meister gibt Amt ab

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat den Rücktritt des Gemeinderates Raimund Meister (Forum für Bischberg) vom Amt des Behindertenbeauftragten. Dieser äußerte seinen Unmut über eine dreistündige Sperrung der Bischberger Hauptstraßen anlässlich des unlängst durchgeführten Triathlons, die seiner Meinung nach so nicht notwendig gewesen wäre.
Abgeschlossen sind die Arbeiten am Spielplatz "Weipelsdorfer Straße", so dass dieser in den nächsten Tagen wieder voll umfänglich nutzbar sein wird.
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