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Hallerndorf
Ländliche Entwicklung

Bis zu 10 000 Euro: Regnitz-Aisch-Bürger können Projekte fördern lassen

Hallerndorf — In den vier Gemeinden der Allianz Regnitz-Aisch (Hallerndorf, Eggolsheim, Buttenheim und Altendorf) können mit insgesamt 100 000 Euro kleinere und größere Projekte unterstützt werden, be...
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Hallerndorf — In den vier Gemeinden der Allianz Regnitz-Aisch (Hallerndorf, Eggolsheim, Buttenheim und Altendorf) können mit insgesamt 100 000 Euro kleinere und größere Projekte unterstützt werden, berichtete Allianzmanager Niklas Rhein.

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) stellt für das Regionalbudget 90 000 Euro zur Verfügung, die restlichen 10 000 Euro werden von der Allianz Regnitz-Aisch aufgebracht. Für jede der vier an der Allianz Regnitz-Aisch beteiligten Kommunen stehen also 25 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Alle Bürger sind antragsberechtigt, erklärte Rhein, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Vereine oder Stiftungen. Unterstützt werden soll "alles, was das Ziel der ländlichen Entwicklung verfolgt".

Bis 31. März Antrag stellen

Damit sind zwar der Fantasie nur wenig Grenzen gesetzt, der Zeitrahmen jedoch ist sportlich: Bis zum 31. März müssen die Anträge für die Projekte in der Allianz Regnitz-Aisch vorliegen. Punkte entscheiden, welche Ideen schließlich eine Förderung erhalten. Dabei werden Reichweite, innovativer Ansatz, Gemeinwohl und die Beteiligung der Bürgerschaft gewertet. Je größer beispielsweise Reichweite und Beteiligung sind, desto mehr Punkte werden vergeben, erläuterte Rhein.

Die nötigen Formulare sind auf der Webseite der Allianz unter www.regnitz-aisch.de/regionalbudget zu finden. Wer Hilfe benötigt, kann sich auch an die Bürgerbüros der einzelnen Kommunen wenden oder den Allianzmanager direkt kontaktieren. Neben der Beschreibung des geplanten Projektes müssen auch die dafür nötigen Kosten geschätzt werden.

Bagatellgrenze beachten

Für eine Förderung stellt die Bagatellgrenze von 500 Euro das Minimum dar, die Höchstgrenze liegt bei 20 000 Euro. Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der Kosten, maximal jedoch 10 000 Euro.

Wurde das Projekt genehmigt, wird ein sogenannter Durchführungsvertrag geschlossen, erklärte der Allianzmanager Niklas Rhein, anschließend kann es verwirklicht werden. Bis zum 1. Oktober dieses Jahres sind sämtliche Belege und eine Kurzdokumentation im Allianzbüro einzureichen und nach der Prüfung durch die Allianz und schließlich das ALE wird das Geld an die Projektträger ausgezahlt.