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Am Standort Oberfranken gibt es jährlich viele hoch qualifizierte Absolventinnen und Absolventen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Um dieses Potenzial der Region aufzuzeigen, präm...
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Die Preisträger des Absolventenpreises des IT-Clusters Oberfranken mit den Jury-Mitgliedern. Vorne von rechts Matthias Delfs, Lukas Höllein und Alexander Badewitz sowie stellvertretender Vorsitzender Thomas Felke, der die Preise mit Vorstandsvorsitzendem Hans Ulrich Gruber (oben Mitte) überreichte. Rechts neben ihm Klaus Langer für die gastgebende Firma Ireks.  Foto: Werner Reißaus
Die Preisträger des Absolventenpreises des IT-Clusters Oberfranken mit den Jury-Mitgliedern. Vorne von rechts Matthias Delfs, Lukas Höllein und Alexander Badewitz sowie stellvertretender Vorsitzender Thomas Felke, der die Preise mit Vorstandsvorsitzendem Hans Ulrich Gruber (oben Mitte) überreichte. Rechts neben ihm Klaus Langer für die gastgebende Firma Ireks. Foto: Werner Reißaus

Am Standort Oberfranken gibt es jährlich viele hoch qualifizierte Absolventinnen und Absolventen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Um dieses Potenzial der Region aufzuzeigen, prämiert der IT-Cluster Oberfranken seit 2011 praxisrelevante Abschlussarbeiten aus diesem Bereich.

Das Finale und die Preisverleihung des ITCO-Absolventenpreises 2019 fand in Kulmbach statt. Gastgeber war die Ireks GmbH. Die Jury kürt aus drei Finalisten den Sieger - und der hieß am Ende Lukas Höllein von der Hochschule Coburg, der mit einem Preisgeld von 3000 Euro nach Hause ging. Den zweiten Platz teilten sich Alexander Badewitz (Hochschule Coburg) und Matthias Delfs (Uni Bamberg) mit jeweils 1500 Euro.

Der IT-Cluster Oberfranken ist ein Zusammenschluss oberfränkischer Unternehmen zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk. Ziel ist die Produktivität in der IT-Branche zu erhöhen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. "Der Preis soll dazu dienen, die Kontakte zu Hochschulen in Oberfranken auf- und auszubauen", sagte Hans Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des IT-Clusters, während der Begrüßung. Er solle außerdem die Wahrnehmung des IT-Standortes Oberfranken stärken, den Wissenstransfer von Hochschulen zu Unternehmen fördern sowie zu mehr praxisnahen Abschlussarbeiten anregen und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und hiesigen Unternehmen fördern.

Lukas Höllein beschäftigte sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit der Entwicklung eines Prototyps, mit dessen Hilfe Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft Videos betrachten können.

Alexander Badewitz beschäftigte sich mit einer Problemstellung der Firma ADB Solutions GmbH, Bindlach. Matthias Delfs hat seine Masterarbeit im Kontext von Siemens Healthineers verfasst. Konkret ging es um das Problem der Vorhersage von Käufen von Röntgengeräten.

Der Preis wird jährlich ausgelobt. Die Absolventen können sich bis Ende Februar über ihren Lehrstuhl, bei dem sie die Abschlussarbeit verfasst haben, bewerben. Werner Reißaus

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