Ebermannstadt
Bildung

Bildungsbroschüre für Ebermannstadt ist die dritte ihrer Art im Landkreis

"Leben und lernen in Ebermannstadt" heißt eine neue Bildungsbroschüre, die im Rathaus Ebermannstadt vorgestellt worden ist. Diese Broschüre wurde initiiert und erstellt vom Bildungsbüro des Landkreise...
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Silke Distler, Katharina Kurth-Lipfert, Andreas Kirchner, Christiane Meyer, Martin Haendl, Julia Schilling und Rosi Kraus (v. l.) mit der neuen Bildungsbroschüre Foto: Carmen Schwind
Silke Distler, Katharina Kurth-Lipfert, Andreas Kirchner, Christiane Meyer, Martin Haendl, Julia Schilling und Rosi Kraus (v. l.) mit der neuen Bildungsbroschüre Foto: Carmen Schwind

"Leben und lernen in Ebermannstadt" heißt eine neue Bildungsbroschüre, die im Rathaus Ebermannstadt vorgestellt worden ist. Diese Broschüre wurde initiiert und erstellt vom Bildungsbüro des Landkreises Forchheim.

Sie ist Teil des kommunalen Bildungsmonitorings im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Bildung integriert". "Wenn man eine Schulstadt sein möchte, kann man sich nicht hinsetzen und nur reagieren, sondern muss auch mitgestalten", sagte Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) bei der Vorstellung. Deshalb freue sie sich über das Werk und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und einzelner Bürger. Sie bezeichnete das Ergebnis als "großen Mehrwert für die Stadt", das auch Empfehlungen für die Zukunft beinhalte. "Das waren ergiebige kleine Workshops und irre tolle Runden mit interessanten Menschen. Und wir alle haben bemerkt, welch großes Potenzial Ebermannstadt hat", fasste die Bürgermeisterin zusammen.

"Der Prozess ist auch der wichtigste Teil des Projekts", bestätigte Julia Schilling vom Bildungsmonitoring des Landkreises. Dieses Ergebnis könne die Gemeinde nun nutzen für die lokale Bildungspolitik. "Und da muss man sagen: Wenn es um Bildung geht, ist sich der Stadtrat eigentlich immer einig", fügte Christiane Meyer hinzu.

Das Bildungsmonitoring gibt es seit 2016. Hierbei sollen mithilfe eines datenbasierten Bildungsmanagements der Dialog vor Ort gefördert und die lokale Bildungspolitik unterstützt werden. "Ein Thema ist zum Beispiel die Schülerbetreuung. Da gibt es verschiedene Schularten, und eine Gemeinde muss entscheiden, welche Art von Schülerbetreuung die richtige für sie ist", erklärte Christiane Meyer.

Auch Erwachsenenbildung

Dabei wurde in dem Projekt das Lernen als lebenslanger Prozess angesehen und auch die Erwachsenenbildung integriert. Nach Terminen mit Vertretern verschiedener Organisationen und Diskussionen über Schwerpunktthemen entstand die Broschüre mit allen gesammelten Informationen zum Thema Bildung in Ebermannstadt. Außerdem sind darin Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der bestehenden Struktur und damit für die Erhöhung der Bildungs- und Lebensqualität beschrieben.

"Das ist auch eine interessante Broschüre für Firmen, die überlegen, sich hier anzusiedeln. Denn sie können darin lesen, was in Ebermannstadt alles angeboten wird", sagte Martin Ha endl vom Bildungsmanagement im Landkreis Forchheim. Er musste zugeben, dass er überrascht war vom vielfältigen Angebot in Ebermannstadt.

"Ja, das ist auch das Ergebnis einiger Stadtratsbeschlüsse", ergänzte Andreas Kirchner von der Stadtverwaltung Ebermannstadt. Silke Distler, Leiterin der Offenen Ganztagsschule am Gymnasium Fränkische Schweiz, meinte: "Ich fand es gut, mehr voneinander zu wissen. Denn durch eine gute Vernetzung können wir die Kinder auf einen guten Weg bringen." Die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) war begeistert: "Und ich kann es als Nachschlagewerk nutzen."

Es ist das dritte Werk dieser Art. Erst gab es einen Bericht über Gößweinstein, dann einen über den Landkreis und jetzt über Ebermannstadt. Weitere Gemeinden haben bereits Interesse angemeldet. Die Broschüre soll dem Stadtrat als Basis für Entscheidungen im lokalen Bildungswesen dienen. Außerdem erhält jeder Haushalt eine Ausgabe.

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