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Neustadt bei Coburg
1. DCU-Sportkegel Bundesliga

Bieberbachs bärenstarke 991 Holz waren "für die Katz"

Mit 5687:5749 verliert der PSV Franken Neustadt das extrem wichtige Heimspiel gegen BF Damm Aschaffenburg. Der PSV ließ schon zu Beginn des Spiels deutlich Federn. Das hochmotivierte Gästeteam hatte i...
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Neustadts Kapitän Jürgen Bieberbach versuchte im Mittelpaar alles, doch selbst seine starken 504 Keil auf den ersten 100 Wurf reichten nicht für die Wende gegen Aschaffenburg. Foto: Hagen Lehmann
Neustadts Kapitän Jürgen Bieberbach versuchte im Mittelpaar alles, doch selbst seine starken 504 Keil auf den ersten 100 Wurf reichten nicht für die Wende gegen Aschaffenburg. Foto: Hagen Lehmann

Mit 5687:5749 verliert der PSV Franken Neustadt das extrem wichtige Heimspiel gegen BF Damm Aschaffenburg. Der PSV ließ schon zu Beginn des Spiels deutlich Federn. Das hochmotivierte Gästeteam hatte in den entscheidenden Momenten zwar oft das Glück aus seiner Seite, entführte letztlich aber verdient die Punkte aus der Puppenstadt.

Mit 6:24 Punkten liegen die Neustadter Erstligakegler weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz und die Chancen auf den Relegationsplatz schmelzen so langsam dahin. Der Abstieg ist kaum noch zu vermeiden. Der PSV genießt nächste Woche erneut Heimrecht, doch mit Rot Weiß Sandhausen kommt ein echter Brocken in die Neustadter Frankenhalle und man darf gespannt sein, was die Topleute um Zesewitz und Cunow auf die Anlage zaubern werden.

Das Heimsextett nahm sich viel vor und wollte mit einem Heimsieg die Chancen auf das Minimalziel "Relegationsplatz" wahren, doch schnell wurden die guten Vorsätze von der Realität eingeholt. Spitzenmann Michael Moosburger erwischte nicht gerade seinen besten Tag - immer wieder haderte er mit sich und dem Kegelfall. Schlussendlich musste er sich mit 923 zufrieden geben, was sein Gegenüber Christoph Zöller (950) mit einem fulminanten Schlussräumen gnadenlos ausnutzte und die ersten Pluspunkte für sein Team erspielte.

Auch Bastian Bieberbach stand von Beginn an gegen Altmeister Horst Schlett auf verlorenem Posten und musste sich mit 925:958 geschlagen geben, so dass die Gäste nach dem Startpaar mit 60 Kegeln führten.

Die Rechnung der Puppenstädter schien schon vor dem Mittelpaar nicht aufzugehen und es bahnte sich zu diesem Zeitpunkt eine weitere Heimniederlage an. Kapitän Jürgen Bieberbach stemmte sich zwar mit einem bärenstarken Start gegen die drohende Niederlage, doch das junge Gästeduo konterte dies immer wieder mit unzähligen Neunerserien im Abräumen, so dass der Rückstand schnell auf über 100 Kegel anwuchs. Bieberbach lieferte sich mit seinem Kontrahenten Emmerich Blahut ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf höchstem Niveau und sinnbildlich teilten sie sich am Ende die Tagesbestleistung mit jeweils sehr starken 991 Kegel.

Im anderen Duell musste der angeschlagene Dietmar Gäbelein neidlos die Stärke seines Gegners anerkennen. Gäbelein kam nicht über 917 Kegel hinaus und büßte damit wichtige Kegel gegen Felix Kopp (981) ein, so dass der Rückstand vor dem Schlusspaar schon stattliche 124 Holz betrug.

Lohrer und Geiger überzeugten

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Eine schwierige Aufgabe für Michael Lohrer und Jochen Geiger, da die Gäste mit Theo Spnagenberger und Patrick Fischer zwei zuverlässige Akteure ins Rennen schickten. Das PSV-Schlusspaar probierte zwar alles und setze die Aschaffenburger immer wieder unter Druck, doch es reichte nicht mehr zur Wende.

Michael Lohrer spulte erneut sein Pensum ab und erreichte nach vier ausgeglichen, guten Durchgängen 977 Kegel, während auf der anderen Seite Jochen Geiger 954 Kegel erzielte. Auf Seiten der Gäste bot Theo Spangenberger mit 891 genügend Angriffsfläche, doch sein Partner Patrick Fischer fuhr mit starken 978 Kegel den Sieg seiner Mannschaft nach Hause.

Stimmen zu Spiel

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Jürgen Bieberbach (Kapitän PSV Franken Neustadt): Das Abräumen hat den Unterschied ausgemacht. In den entscheidenden Momenten hat der Gast immer wieder die Neuner gespielt und somit geht der Sieg in Ordnung. Karl-Hein Peter (Betreuer BF Damm Aschaffenburg): Wir sind froh, dass wir hier gepunktet haben und so können wir oben dran bleiben.