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Coburg
Orientierungslauf

Beyer und Hofmann brechen in Phalanx des TV Neusses ein

Wie im vergangenen Jahr richtete der TV Coburg-Ketschendorf die Turngau-Meisterschaften im Orientierungslauf im steilen Buchberg aus, wie damals mit Ziel am Sportgelände des SV Ketschendorf. Doch ande...
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Die Sieger der Turngau-Meisterschaften im Orientierungslauf mit Diethard Eller (Vertreter des Turngaus), Günter Rödel (Gaufachwart) und Tobias Geiger (OK-Chef). Foto: Boßecker
Die Sieger der Turngau-Meisterschaften im Orientierungslauf mit Diethard Eller (Vertreter des Turngaus), Günter Rödel (Gaufachwart) und Tobias Geiger (OK-Chef). Foto: Boßecker

Wie im vergangenen Jahr richtete der TV Coburg-Ketschendorf die Turngau-Meisterschaften im Orientierungslauf im steilen Buchberg aus, wie damals mit Ziel am Sportgelände des SV Ketschendorf. Doch anders als im letzten Jahr gewann der TV Coburg-Neuses diesmal nicht alle Titel. Einmal waren andere Läuferinnen schneller.

Als die knapp über 50 Sportler auf einem Flurbereinigungsweg zwischen Ketschendorf und Creidlitz im Massenstart auf die Strecken gingen, fühlte man sich an die goldenen Zeiten der Coburger OL-Serie vor fast zwei Jahrzehnten erinnert. Damals gab es fast jedes Jahr einen solchen Massenstart mit vielen Läufern.

Nach dem Start können die Läufer frei wählen, in welcher Reihenfolge sie die Posten anlaufen. Der Buchberg stellte sie dabei vor schwere Entscheidungen: der direkte Weg war oft mit Höhenmetern gespickt, nur Umwege versprachen flacheres Terrain. Zum Teil entschied erst der Zielspurt über Sieg und Niederlage. Besonders packend war es bei den jüngsten Mädchen in D12, wo sich Silvia Fredenhagen noch auf den letzten Metern an Ida Bohl vorbeischob.

Wolfram Pohl (Neuses), der schnellste Läufer bei den Herren und Gewinner der H 19, jagte direkt nach dem Start in die steilen Hänge des "Grüber Stein". Es ist anzunehmen, dass ihm dabei trotz des eisigen Winds schnell warm wurde. Jedenfalls hat es ihm nicht geschadet, diese Route zu wählen - im Gegenteil: Der ehemalige Jugendnationalläufer zeigte, dass noch mit ihm zu rechnen ist.

Eine tolle Leistung legte sein erst 14-jähriger Vereinskollege Anton Tatzel in den Wald, der nur wenige Minuten hinter Pohl ins Ziel kam und damit die H18 gewann.

Dass diesmal nicht alle Titel an den dominierenden OL-Verein gingen, dafür sorgten Alexandra Beyer und Yvonne Hofmann vom TV 48 Coburg. Sie liefen in D35 ex aequo als Erste ins Ziel.

Das war zugleich ein Novum. Gaufachwart Günter Rödel, der bei der Siegerehrung nach 25 Jahren im Amt verabschiedet wurde, konnte sich nicht daran erinnern, schon einmal zwei Goldmedaillen in einer Kategorie vergeben zu haben.

In der H35 sah es dann sogar so aus, als könnte Sebastian Maier vom TSV Weitramsdorf mit einer starken Leistung noch einen weiteren Sieg für einen kleinen Verein erkämpfen - er hatte aber einen Posten nicht auf seiner Kontrollkarte markiert.

Die Sieger

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Alle Gaumeister im Überblick (alle TV Coburg-Neuses, wenn nicht anders notiert) - Damen D12: Silvia Fredenhagen, D 14: Klara Holzhaus, D 18: Antonia Jacobi, D 19: Johanna Scheler, D 35: Alexandra Beyer und Yvonne Hofmann (zeitgleich; TV 48 Coburg), D 45: Michaela Cionoiu, D 55: Irma Schwarzkopf, D 65: Angelika Weid.

Herren H 12: Emil Bohl, H 18: Anton Tatzel, H 19: Wolfram Pohl, H 35: Gheorghe Cionoiu, H 45: Thomas Scheler, H 55: Helmut Höfer, H 65: Herbert Hülss.

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