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Betrüger am Werk

In Unterfranken kommt es derzeit vermehrt zu Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel mit Kryptowährungen, insbesondere Bit coins. Im Landkreis Würzburg hat ein 64-Jähriger mehrere 10 000 Euro an ein...
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In Unterfranken kommt es derzeit vermehrt zu Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel mit Kryptowährungen, insbesondere Bit coins. Im Landkreis Würzburg hat ein 64-Jähriger mehrere 10 000 Euro an einen vermeintlichen Onlinebroker gezahlt. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt derzeit gegen drei Unbekannte aus Osteuropa, die sich dem 64-Jährigen als Onlinebroker vorgestellt hatten. Seit Mai hat der Mann immer wieder Überweisungen an eine litauische Bank vorgenommen. Ihm wurde zugesichert, dass über eine Handelsplattform sogenannte Bitcoins gekauft werden und eine Auszahlung des Geldes jederzeit möglich sei.

Als sich der 64-Jährige Mitte Juli einen Großteil des eingezahlten Geldes auszahlen lassen wollte, verlangte einer der Betrüger hierfür eine weitere vorherige Überweisung. Der Geschädigte wurde hierauf skeptisch und erstattete Anzeige.

Im Zusammenhang mit Bitcoins und unseriösen Trading-Plattformen ist es laut Kripo zuletzt immer wieder zu Straftaten gekommen. Das Polizeipräsidium Unterfranken mahnt bei Online-Handel mit Kryptowährungen zu besonderer Vorsicht: " Stellen Sie sicher, dass der Anbieter seinen Unternehmenssitz nicht im Ausland hat. Prüfen Sie, ob die Plattform ein Impressum besitzt, in dem eine Adresse, ein Vertretungsberechtigter und eine E-Mail-Adresse angegeben sind.· Misstrauen Sie unverständlichen Geschäftsmodellen. Stellen Sie sicher, dass die Plattform eine EU-Lizenz besitzt.

Unter der Adresse www.bafin.de kann man zudem nachlesen, wie man unseriöse Plattformen erkennen kann. red

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