Besuch vom Kleeblatt

Richard Magyar vom Fußball-Zweitligisten Greuther Fürth hat das Gymnasium Höchstadt besucht.
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Richard Magyar unterschrieb auch auf T-Shirts. Foto: Yannick Hupfer
Richard Magyar unterschrieb auch auf T-Shirts. Foto: Yannick Hupfer
Es sind aktuell stürmische Zeiten für die SpVgg Greuther Fürth. Nur ein Punkt aus fünf Spielen und der letzte Platz in der zweiten Bundesliga stimmen die Verantwortlichen rund um Präsident Helmut Hack nicht zufrieden. Bereits vor über zwei Wochen zog man die Reißleine und entließ Trainer Janos Radoki. Am Samstag hat man nach langer Suche in Fürth einen neuen Trainer vorgestellt: Damir Buric. Doch ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mannschaft auf die bevorstehende Aufgabe am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf einzustellen.
Während dieser hektischen Phase beim Kleeblatt hat sich Spieler Richard Magyar trotzdem Zeit genommen, um zum Schuljahresanfang eine Autogrammstunde im Gymnasium Höchstadt zu geben. Bereits seit vier Jahren kann sich das Gymnasium Partner der Spielvereinigung nennen, gemeinsam veranstaltete man schon viele Aktionen. So auch im Sommer eine von Schülern geleitete Pressekonferenz.


Kontakt zu den Fans vor Ort

Die Partnerschaft mit dem Kleeblatt ist nicht die einzige, die das Gymnasium Höchstadt eingegangen ist. Zuerst kooperierte man mit Siemens und Martin Bauer. Dann sollte eine sportliche Partnerschaft folgen. "Ich dachte, wir passen gut zusammen", erklärt Schulleiter Bernd Lohneiß. In Fürth sei man demnach sofort dabei gewesen, führt man doch solch eine Partnerschaft mit mehreren Schulen. Laut Magyar sei der Kontakt, auch zu den Fans vor Ort, "sehr wichtig". Wichtig ist aber auch die Leistung auf dem Platz. Auf die Frage nach den Schwächen der Mannschaft antwortet er: "Die Mannschaft muss auf dem Feld mehr zusammenbleiben." Es sei nötig, dass das Team ein klares Ziel verfolgt.
Trotzdem sieht der Verteidiger positiv in die Zukunft. "Wir wissen, die Situation ist schlecht. Wir sind aber ruhig und fokussiert", erklärt der Schwede. Den neuen Mann an der Seitenlinie jedenfalls findet er sehr gut: "Es ist ein Trainer, der weiß, was er mit der Mannschaft macht." Magyar sieht aber auch noch viel Arbeit, die jetzt vor allem auf die Mannschaft zukommt. "Wir können eine riesige Reise zusammen machen und eine gute Saison spielen", sagt der Spieler. Trotz der schlechten Situation bleibt man beim Kleeblatt also gelassen: "Ich sehe positiv in die Zukunft".

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