Coburg
casimirianum

Besuch in Schweden drehte sich um Parasport

Ein Projekt, an dem das Gymnasium Casimirianum teilnimmt, steht im Zeichen von Inklusion und Integration. Acht Schüler der zehnten Jahrgangsstufe des Casimirianums waren im Mai zusammen mit den Lehrkr...
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Sieht ein bisschen anders aus als "normaler" Fußball: Parasport-Workshop Blindenfußball beim Erasmus-plus-Projekt der Schüler des Casimirianums in Schweden.  Foto: Angela Rößler
Sieht ein bisschen anders aus als "normaler" Fußball: Parasport-Workshop Blindenfußball beim Erasmus-plus-Projekt der Schüler des Casimirianums in Schweden. Foto: Angela Rößler
Ein Projekt, an dem das Gymnasium Casimirianum teilnimmt, steht im Zeichen von Inklusion und Integration. Acht Schüler der zehnten Jahrgangsstufe des Casimirianums waren im Mai zusammen mit den Lehrkräften Ines Hoepfel und Ulrich Freund im Rahmen des Erasmus-plus-Projekts "Unity in diversity - making school a home for each student" in Ödeshög in Schweden zu Gast.
Das Casimirianum ist die koordinierende Schule für das gesamte Projekt unter Leitung von Hoepfel, erklärt die Schule in einer Pressemitteilung. Das Projekt wird gemeinsam mit Schulen in Belgien, Italien, Luxemburg, Schweden und Spanien durchgeführt. Bei den Treffen in den Projektländern werden in Workshops Methoden zu einem bestimmten Thema von den aus allen Ländern angereisten Schülern ausprobiert. In Schweden waren dies Methoden zum Thema "Integration und Inklusion mit Hilfe von Sport und Spielen". Jede Schule probiert zu Hause mindestens eine Methode mit der schuleigenen Zielgruppe, beispielsweise Schülern, die neu an die Schule kommen, aus und evaluiert den Nutzen dieser.
In mehreren Workshops versuchten sich die Schüler im Parasport, wie zum Beispiel Rollstuhlbasketball oder Blindenfußball, und trafen einen schwedischen Paralympics-Teilnehmer. Ferner spielten die Jugendlichen Beach-Volleyball sowie Catch the Flag und absolvierten einen Parcours mit Pulsometern am Körper.


Gegenseitig inspiriert

Außerdem lernten alle Sportarten oder Spiele aus den anderen Ländern kennen, wie zum Beispiel "Tribal", das in einem P-Seminar unter Leitung von Dittrich am Casimirianum erfunden wurde. Bei der feierlichen Abschlusszeremonie im Riddersalen stellten die Lehrkräfte dem Publikum zunächst das Projekt sowie ihre Schulen vor, ehe die Ergebnisse der Workshops präsentiert wurden. Außerdem wurden während der Zeremonie immerwährende Kalender, die am Casimirianum designt wurden, mit den Ergebnissen des Projekts zwischen Februar und Oktober 2017 verteilt. red


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