Hammelburg
Christlicher Bürgerblock

Besuch bei der Bundeswehr

Auf Einladung des Christlichen Bürgerblocks CBB besuchten Kommunalpolitiker aus dem gesamten Landkreis Bad Kissingen das Museum des Dienstleistungszentrums der Bundeswehr im Lager Hammelburg. So konnt...
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Auf Einladung des Christlichen Bürgerblocks CBB besuchten Kommunalpolitiker aus dem gesamten Landkreis Bad Kissingen das Museum des Dienstleistungszentrums der Bundeswehr im Lager Hammelburg. So konnte man sehen, wie der Alltag und die Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten heute aussieht. Altgediente ehemalige Soldaten waren überrascht von der Ausstattung der Zimmer, die mit den früheren Zeiten überhaupt nicht mehr vergleichbar sind.

Christoph Joa vom Dienstleistungszentrum führte durch die Ausstellung, die umfangreich das Leben auf den Übungsplätzen in Wildflecken und in Hammelburg zeigte. Dabei wurden auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr thematisiert. Betroffenheit lösten Berichte einzelner Soldaten aus, die persönliche Ereignisse in den Einsatzgebiet Afghanistan, Mali, Irak und Irak aufzeigten.

Nach der Führung konnte 1. Vorsitzender Reimar Glückler seinen ehemaligen Stadtrats- und Kreistagkollegen und Ehrenbürger der Stadt Hammelburg, Hans-Josef Fell, begrüßen. Der Präsident der Energy Watch Group und ehemalige Bundestagsabgeordnete referierte 90 Minuten über Klimaschutz und Energiewende. Seine Forderung war, nicht nur die CO2 -Emissionen zu reduzieren, sondern alle Emissionen, verursacht durch Kohle, Gas und Öl müssten gestoppt werden. Die globalen Treibhausgase müssten und könnten bis 2030 auf null sinken. Wie das möglich ist, konnte er durch viele Untersuchungen renommierter Forschungsanstalten erläutern. Dass das funktioniert, beweisen jetzt schon die Stadtwerke Haßfurt, die ihren gesamten Strombedarf mit erneuerbaren Energien decken.

Fells Hoffnungen liegen jetzt auch auf Initiativen wie die Bewegung "Fridays for Future" der jungen Schwedin Greta Thunberg, die weltweit hunderttausende junge Leute für einen globalen "Klimastreik" auf die Straßen bringt. So auch in Deutschland, wo an einem Wochenende in über 200 Städten in allen Bundesländern tausende von Menschen für eine Veränderung der Klimapolitik demonstrierten. red

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