Kulmbach

"Bestbesuchte Bierwoche aller Zeiten"

Dagmar Besand In ihrem veröffentlichten Resümee der 68. Kulmbacher Bierwoche, die wegen der Umgestaltung des Zentralparkplatzes ausnahmsweise nicht in der I...
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Dagmar Besand

In ihrem veröffentlichten Resümee der 68. Kulmbacher Bierwoche, die wegen der Umgestaltung des Zentralparkplatzes ausnahmsweise nicht in der Innenstadt, sondern auf dem Brauereigelände stattfand, ist von "einem großartigen, heiteren und vor allem friedlichen Familienfest" die Rede: "Es war die bestbesuchte Bierwoche aller Zeiten", schreibt die Brauerei. Ganz wesentlich habe dazu der weitläufige Außenbereich mit den gemütlichen Biergärten und der "Sternla"-Strand mit den Liegestühlen beigetragen.
Bereits das erste Wochenende mit dem traditionellen Bieranstich am Samstag und dem Fanclub-Umzug am Sonntag sorgte für einen Besucherrekord. Das neue Flair der "Bierwoche im Grünen" habe neben den langjährigen Stammgästen auch viele neue Besucher angelockt. Am zweiten Wochenende wurde die Anzahl der Sitzplätze im Außenbereich nochmals deutlich aufgestockt und das Angebot für Kinder um verschiedene Spielmöglichkeiten ergänzt. Somit wurde der Finaltag zum besucherstärksten Sonntag in der Geschichte der Kulmbacher Bierwoche.


Nur kleinere Blessuren

Die entspannte Atmosphäre spiegelt sich auch positiv beim Roten Kreuz wieder: Die Helfer hatten deutlich weniger als in den zurückliegenden Jahren zu tun und mussten im Wesentlichen nur kleinere Blessuren versorgen. Auch Polizei und Sicherheitsdienst ziehen ein positives Fazit.
"Das Bierfest war so, wie ich es mir beim Anstich gewünscht habe", sagt Oberbürgermeister Henry Schramm. "Die Brauerei hat ein tolles Festgelände geschaffen, wir hatten super Wetter, und so sind die Gäste nachts lange dageblieben."


Innenstadt hatte nichts vom Fest

Einziger Wermutstropfen: Die Innenstadt habe dieses Jahr nicht von der Bierwoche profitiert. "Wir hatten gähnende Leere, wo sonst das Leben pulsiert." Eine Ausnahme bildete die Obere Stadt: "Die war nach der Schließung des Zelts an den Wochenenden dicht bevölkert, in einem Ausmaß, das wir bisher nicht kannten."
"Es war schön, aber anders als sonst", sagt der Oberbürgermeister. Für ihn steht fest, dass der Bierstadel nächstes Jahr an seinen angestammten Platz im Herzen der Stadt zurückkehrt. "Das Brauereigelände war eine einmalige Sache."


Zurück zum Zentralparkplatz

Auch dem OB ist natürlich nicht entgangen, dass die Meinung der Besucher zweigeteilt ist und viele sich eine Bierfestzukunft auf dem Brauereigelände vorstellen können. "Aber man darf nicht vergessen, dass ein Kernelement des Wettbewerbs für die Neugestaltung des Zentralparkplatzes die Planung für unser Fest der Feste war. Statik, Stützen, Aufzüge, Toilettenanlagen, die gesamte Platzgestaltung ist auf die Bierwoche ausgerichtet. Das ist auch mit erheblichen Kosten verbunden." Am zentralen Standort werde sich nächstes Jahr auch Neues tun.
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