Forchheim

Besonders trifft es die Rentner

Zum Leserbrief "Fühle mich vom Staat abgezockt" vom 11. September : Ich habe großen Respekt und Hochachtung vor einer Frau, die in unserer sehr oft falsch dargestellten Realität öf...
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Zum Leserbrief "Fühle mich vom Staat abgezockt" vom 11. September :

Ich habe großen Respekt und Hochachtung vor einer Frau, die in unserer sehr oft falsch dargestellten Realität öffentlich ihre eigene Meinung sagt, so wie Petra Schmerer aus Eggolsheim. Der größte Teil unserer verantwortlichen Politiker hat keine Ahnung, welche Auswirkungen ihre derzeitige Asyl- und Flüchtlingspolitik auf das Gemüt der Arbeitnehmerschaft und vor allem auf die älteren Rentner hat.
Wenn heute ein Politiker sagt, das Flüchtlingsproblem sei vergleichbar mit dem Flüchtlingsstrom von 1945, dann sollte er einmal mit diesen Leuten sprechen, wie es damals war. Die damaligen Flüchtlinge aus den ostdeutschen Ländern mussten nach ihrer Vertreibung überall, wo sie sich niederließen, sehr hart arbeiten, um zu überleben. Auch durch sie wurde Deutschland wieder aufgebaut und zu dem gemacht, was es heute ist. Der Dank und die Unterstützung des Vaterlandes war ihnen gewiss, aber umsonst haben sie trotz alledem nichts bekommen.
Heute blicken diese alten Menschen neidvoll auf Asylbewerber und Pseudo-Flüchtlinge. Ausgestattet mit modernen Handys, aktuellen Laptops, übergroßen Farbfernsehern erhalten sie zudem vom Steuerzahler bezahlte Sozialleistungen wie freie Miete inklusive Nebenkosten, kostenlose Kindergartenplätze und sogar noch monatliches Taschengeld, weil sie mit den Verpflegungs-Paketen nicht zufrieden sind.
Den Willen zur Integration zeigen oder arbeiten, um selbst für ihren Unterhalt sorgen, brauchen, müssen und dürfen diese Leute nicht. So heißt es also weiterhin "Willkommen im Schlaraffenland Deutschland".
Besonders schlimm trifft es aber die Rentner, die wegen überhöhter Mietforderungen nach vielen Jahren ihre Wohnung verlassen müssen. Stattdessen werden dann Asylbewerber eingemietet, weil die Kommunen die Mieten und auch entstehende Reparaturkosten übernehmen.
Beispiele, wie man es politisch anders oder besser machen könnte, gibt es in Europa mehr als genug, aber anscheinend sind wir nur wirtschaftlich und technisch ein führendes Land in Europa, hinken sozialpolitisch aber doch sehr nach.
Willi Lesiv
Forchheim
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