LKR Coburg
Die Absolventen erhielten ihre Abschlusszeugnisse.

Berufsnachwuchs für die Landwirtschaft

Zur traditionellen Freisprechungsfeier präsentierte das Berufsbildungsamt Coburg in der Kutschenhalle von Kloster Banz seinen Berufsnachwuchs. Insgesamt 41 Absolventen aus der Region Oberfranken-West ...
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Klaus Reininger (Bildungsberater), Holger Heilingloh (Prüfungsausschussvorsitzender) mit den vier Coburger Absolventen Julia Faber, Holger Köhler, Tobias Eisenhardt, Timo Rosenbauer und Harald Weber (AELF Coburg) bei der Zeugnisübergabe in Kloster Banz Foto: Max Martin
Klaus Reininger (Bildungsberater), Holger Heilingloh (Prüfungsausschussvorsitzender) mit den vier Coburger Absolventen Julia Faber, Holger Köhler, Tobias Eisenhardt, Timo Rosenbauer und Harald Weber (AELF Coburg) bei der Zeugnisübergabe in Kloster Banz Foto: Max Martin

Zur traditionellen Freisprechungsfeier präsentierte das Berufsbildungsamt Coburg in der Kutschenhalle von Kloster Banz seinen Berufsnachwuchs. Insgesamt 41 Absolventen aus der Region Oberfranken-West konnten im Rahmen der klassischen Ausbildung zum Landwirt bzw. über das Bildungsprogramm Landwirt nach erfolgreich bestandenen Prüfungen ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

Diesmal war es mit Petra Meyer aus Bad Staffelstein eine junge Frau, die als Jahrgangsbeste mit einem Spitzendurchschnitt von 1,24 die Nase vorn hatte. Ihr folgen Sebastian Giehl mit 1,54 (Landkreis Bamberg) und Sebastian Dierauf mit 1,69 (Landkreis Lichtenfels).

Landwirtschaftsdirektor Harald Weber vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Fors-ten Coburg, lobte in seinen Begrüßungsworten einmal mehr das Duale System der Ausbil-dung als Dreieckskombination von Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und Berufsbildungs-amt.

Insofern sei die traditionelle Freisprechung für die Junglandwirte auch immer wieder eine Werbeveranstaltung für den Beruf des Landwirts. Eine hochqualifizierte Ausbildung, so Weber, sei der Gradmesser für die nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft und für diese zugleich existentiell.

Moderner Beruf

Im Wettstreit der Branchen um den Nachwuchs könne die Landwirtschaft mit moderner Technik, wissenschaftlich fundierten Anbau- und Zuchtmethoden sowie mit Nachhaltigkeit in den Bewirtschaftungsmethoden auf dem Feld und im Stall punkten und jungen Leuten eine attraktive und zukunftsweisende Berufschance bieten. Egal, ob die Ausbildung nun auf der klassischen Schiene oder im Rahmen des Bildungsprogramms Landwirte BILA absolviert werde, sei sie eine effiziente Symbiose von Theorie und Praxis. Und das umso mehr, als die Digitalisierung eine große Herausforderung vor allem für kleine landwirtschaftliche Betriebe sei.

Insgesamt, konstatierte Bildungsberater Klaus Reininger vom Landwirtschaftsamt in sei-nem Prüfungsbericht, sei es bei einer Durchschnittsnote von 3,06 ein guter Jahrgang gewesen. Dass die meisten Absolventen die praktische Prüfung besser abschlossen als die Theorie, sei ein Beweis dafür, dass der Beruf Landwirt "eben ein praktischer ist". Prüfungsausschussvorsitzender Holger Heilingloh bedankte sich vor allem bei den Prüfern für ihre Prüfungseinsätze, wie auch bei den Betrieben, die ihre Höfe für die Prüfung geöffnet hatten. In bewährter Manier waren das Georg Böhmer und Thomas Schwarzmann aus Großziegenfeld (Landkreis Lichtenfels), Heinrich Schwarzmann aus Neuses (Landkreis Forchheim), Harald Reblitz aus Herreth (Landkreis Coburg) und Holger Heilingloh aus Großwalbur (Landkreis Coburg).

Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Rudolf Steuer, Bezirksvorsitzender des Verbandes landwirtschaftlicher Ausbilder und Meister in Oberfranken. red

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