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Erlangen

Bernd Sibler dankt den Pflegekräften

Bayerns Wissenschaftsminister unterstrich bei einem Besuch in Erlangen die Bedeutung der Mitarbeiter in den Unikliniken.
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Bernd Sibler (Mitte) lobte den Einsatz des Personals in der Erlanger Uniklinik.  Foto: Michael Rabenstein
Bernd Sibler (Mitte) lobte den Einsatz des Personals in der Erlanger Uniklinik. Foto: Michael Rabenstein

Am Universitätsklinikum Erlangen leisten täglich rund 7600 Mitarbeiter einen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus. Die größte Gruppe stellt das Team der rund 3200 Mitarbeiter des Pflege- und Funktionsdienstes dar. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) dankte diesen jetzt in Erlangen: "Jeder von uns bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Klinikums stehen jedoch in vorderster Reihe. Ohne Sie würde das Universitätsklinikum Erlangen nicht laufen."

Zu den Aufgaben der Pflegefachkräfte zählt unter anderem die Unterstützung oder Übernahme der Aktivitäten des täglichen Lebens wie beispielsweise der Körperpflege und die Durchführung von prophylaktischen Maßnahmen, die Applikation sowie kontinuierliche Überwachung der verordneten Medikamente und der Verträglichkeit, der empathische Umgang mit den Patienten und Angehörigen bis hin zu einer intensivmedizinischen Überwachung unter Einsatz von Vitaldaten-Monitoring und gegebenenfalls Beatmung.

Am Universitätsklinikum Erlangen stehen im Normalbetrieb rund 100 Intensivbetten zur Verfügung. Angesichts von Covid-19 wurden bis heute 40 weitere Intensivplätze geschaffen. In der Endstufe können voraussichtlich maximal rund 200 Covid-19-Patienten in verschiedenen Intensiveinheiten versorgt und beatmet werden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Erlangen, Prof. Dr. Heinrich Iro sagte: "Unsere Vorbereitungen sind jetzt weitestgehend abgeschlossen. Wir haben unsere Intensivkapazitäten deutlich erhöht und (Pflege)fachpersonal so umstrukturiert, dass wir neue Intensivbereiche betreiben können. Allerdings haben wir das große Glück, dass uns neben vielen externen Freiwilligen rund 200 Studenten der Humanmedizin und über 400 Wissenschaftler aus der Medizinischen Fakultät dabei tatkräftig unterstützen. Diese große Welle der Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Sie zeigt unseren Pflegenden und Ärzten, dass sie für die anstehenden Aufgaben auf eine breite Unterstützung haben. Unsere Pflegekräfte, Ärzte, Verwaltungsmitarbeiter und Hilfskräfte machen derzeit an der Krisenfront einen super Job!"

Ebenso wie das Universitätsklinikum Erlangen setzen laut Pressemitteilung auch die weiteren fünf Universitätsklinika im Freistaat und das Deutsche Herzzentrum alles daran, um der Corona-Pandemie zu begegnen: Die Staatsregierung und die Universitätsklinika stehen in täglichem Austausch, etwa zur Zahl der verfügbaren Betten - aktuell halten die Universitätsklinika und das Deutsche Herzzentrum insgesamt rund 3000 insbesondere für Corona-Patienten frei. red